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WHO: Fünf Schwerkranke konnten Gazastreifen verlassen

Keystone-SDA
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Genève,

Nach der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen sind fünf Patienten zu dringender medizinischer Versorgung ausgereist.

Palästinensische Patienten warten auf dem Gelände des Krankenhauses des Roten Halbmonds auf ihre Evakuierung aus dem Gazastreifen über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten, um im A...
Palästinensische Patienten warten auf dem Gelände des Krankenhauses des Roten Halbmonds auf ihre Evakuierung aus dem Gazastreifen über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten, um im A... - Keystone/dpa/Abed Rahim Khatib

Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Transport koordinierte. Einzelheiten zu den Patienten nannte sie nicht.

Zuletzt waren während einer Feuerpause Anfang vergangenen Jahres Patienten über den später wieder geschlossenen Grenzübergang ausgereist. Nach Angaben eines WHO-Sprechers warten aber noch rund 18.500 weitere Patienten auf die Ausreise. Darunter seien rund 4.000 Minderjährige.

Die Menschen im Gazastreifen können angesichts der Zerstörung von Spitälern während des israelischen Krieges gegen die Terrororganisation Hamas nicht ausreichend versorgt werden. Es handelt sich sowohl um Menschen mit Verletzungen, die sie im Krieg erlitten haben, als auch chronisch Kranke und Krebspatienten.

Die örtlichen Gesundheitsbehörden entscheiden nach Angaben der WHO, wer am dringendsten medizinische Hilfe im Ausland benötigt. Jede Person – auch Angehörige, die die Patienten begleiten – müssen von israelischen Sicherheitskräften grünes Licht für die Ausreise bekommen.

«Wir wissen, dass Patienten verstorben sind, die auf die Evakuierung gewartet haben», sagt WHO-Sprecher Christian Lindmeier. Wie viele gestorben sind, konnte die WHO nicht sagen.

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Kommentare

User #2914 (nicht angemeldet)

Ich habe es satt, steuern zu bezahlen, solange es nach dem Motto "Ausland first" läuft.

User #4301 (nicht angemeldet)

In Gaza gibt es 5 Schwerkranke? Krank oder verletzt? Bitte genauer werden. Die meisten Menschen überleben dort die Bomben nicht.

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