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WHO kontert US-Vorwürfe erstmals deutlich

Keystone-SDA
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Genève,

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die andauernden Vorwürfe der US-Regierung erstmals ausführlich gekontert. Die Organisation zitiert aus einer Stellungnahme der US-Regierung von Donnerstag und weist die Anschuldigungen zurück.

Ein Jahr lang hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Vorwürfe der USA diplomatisch reagiert. Jetzt legt sie die Zurückhaltung ab. (Archivbild)
Ein Jahr lang hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Vorwürfe der USA diplomatisch reagiert. Jetzt legt sie die Zurückhaltung ab. (Archivbild) - Keystone/MARTIAL TREZZINI

Die USA hatten damit ihren vor einem Jahr angekündigten Austritt aus der Organisation besiegelt. US-Aussenminister Marco Rubio und der US-Gesundheitsminister Robert Kennedy hatten unter anderem geschrieben: «Selbst als wir die Organisation verliessen, hat die WHO alles, was Amerika für sie getan hat, in Verruf gebracht und in den Dreck gezogen.» Als Beispiel führten sie an, die WHO habe sich geweigert, eine US-Flagge auszuhändigen. Sie meldeten später, die Flagge sei nun wieder in US-Besitz.

Die WHO habe nichts in Verruf gebracht oder in den Dreck gezogen, heisst es von der WHO. «Die WHO hat stets versucht, mit den Vereinigten Staaten in gutem Glauben und unter voller Achtung ihrer Souveränität zusammenzuarbeiten.»

Auch den Vorwurf, die WHO habe in der Corona-Pandemie «zeitnahe und genaue Weitergabe wichtiger Informationen behindert», weist die WHO zurück. Sie habe 2020 schon früh im Januar Regierungen auf allen Kanälen über die ungewöhnlichen Krankheitsfälle in China informiert und aufgefordert, Vorkehrungen zu treffen. Sie habe am 30. Januar eine Notlage internationaler Tragweite ausgerufen, die höchste Alarmstufe, als es ausserhalb Chinas noch weniger als 100 Corona-Fälle und keinen Todesfall gab.

Sie hoffe, dass die US-Regierung in die WHO zurückkehre, teilte die Organisation mit.

Kommentare

User #5462 (nicht angemeldet)

Wer wusste dass in der WHO mehr Anwälte als Ärzte arbeiten? Sollte also nicht Gesundheitsorganisation sondern Anwaltsorganisation heissen.

User #5892 (nicht angemeldet)

Dennis Meadows vom Club of Rome hofft, dass die "notwendige" Reduzierung der Erdbevölkerung auf eine Milliarde Menschen – eine Reduzierung um 87,6 Prozent gegenüber der heutigen Bevölkerung – "auf zivile Weise" erfolgen kann.

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