Kinderspital Zürich meldet deutlich mehr Kindesmisshandlungen

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Kinderschutzgruppe und Opferberatungsstelle des Kinderspitals Zürich hat 2025 einen deutlichen Anstieg der Fälle von Kindesmisshandlungen gemeldet. 570 Fälle werden als bestätigt eingestuft.

Wegen Misshandlungen wurden im Kinderspital Zürich im letzten Jahr 732 Kinder und Jugendliche betreut. (Symbolbild)
Wegen Misshandlungen wurden im Kinderspital Zürich im letzten Jahr 732 Kinder und Jugendliche betreut. (Symbolbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

In den bestätigten Fällen lag entweder eine Straftat oder ein Misshandlung vor, teilte das Kinderspital Zürich am Dienstag mit. In 110 Fällen liess sich der Verdacht weder bestätigen noch ausräumen. In 52 Fällen liessen sich die Verletzungen auf Unfälle zurückführen.

Im Vergleich zu den 530 Fällen im Jahr 2024, ist die Zahl im letzten Jahr um 40 Fälle beziehungsweise 7,5 Prozent angestiegen.

Die 732 Fälle seien so viele wie noch nie, heisst es weiter. Bei einem Drittel der Fälle seien die Kinder körperlich misshandelt worden. Das Spektrum reiche von kleineren oberflächlichen Hautverletzungen bis hin zu schweren Fällen mit tödlichem Ausgang.

Die Kinderschutzgruppe und Opferberatungsstelle des Kinderspitals Zürich befasst sich mit Kindern vom Säuglingsalter an, die misshandelt wurden oder in Gefahr sind, misshandelt zu werden. Die Schutzgruppe plant Interventionen bei konkreten Fällen und versucht Kinder vor Misshandlungen zu schützen.

Kommentare

User #1410 (nicht angemeldet)

Da sind die Schweizer nicht besser, als der Rest aller Staaten.

User #5016 (nicht angemeldet)

Ja das grösste Glück auf erden, kann in den Händen von ohnehin schon überforderten Eltern, ganz schnell zum Alptraum werden, vor allem, wenn diese schon selbst psychische Probleme haben (wie drei viertel der helvetischen Bevölkerung es ja ohnehin schon haben), dann kommt die KESB und alle anderen, und von da an wird es so richtig schmutzig im Eigenheim!! Home Sweet home, war dann mal.

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