Schweizer Behörden liessen 89 Wölfe töten
Die Schweizer Behörden haben während der sogenannten Regulierungsphase zwischen September und Januar 89 Wölfe getötet. Die meisten davon (35) wurden im Kanton Graubünden erlegt, gefolgt vom Wallis mit 24 Abschüssen.

Acht Kantone liessen Wölfe abschiessen – Graubünden, Wallis, Waadt, Tessin, Glarus, Schwyz, Neuenburg und St. Gallen, dies zeigte die neuste Statistik der Stiftung Kora vom Dienstagmittag. Es war die zweite Regulierungsphase, in der die Kantone präventive Abschüsse auf Grundlage des revidierten Jagdgesetzes ausführen dürfen. Heuer wurden drei Raubtiere weniger getötet als im Vorjahr.
Aus Graubünden wurden beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) hierzu die meisten Gesuche eingereicht, gefolgt vom Tessin und Wallis. Schon im vergangenen Jahr dominierte Graubünden klar bei der Wolfsjagd. Im Bergkanton leben auch die meisten Wölfe. Damals schossen die kantonalen Wildhüter und Jäger 48 Wölfe.
Neben den Spitzenreitern Graubünden und Wallis erlegten auch die Waadtländer Behörden zehn Wölfe, gefolgt vom Kanton Tessin mit sechs Abschüssen. In Glarus fielen fünf Wölfe der Regulierung zum Opfer, in Neuenburg waren es vier, im Kanton Schwyz drei und in St. Gallen zwei. In Bern und Obwalden lagen den Behörden zwar Abschussbewilligungen durch das Bafu vor, geschossen wurden gemäss der neusten Statistik aber keine Wölfe.






