Winterthurer Influencer tobt nach Halloween-Krawallen
Jetzt reicht’s ihm! Nach den Halloween-Krawallen teilt Influencer Flavio Leu auf Instagram kräftig gegen die Randalierenden aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Influencer Flavio Leu rechnet auf Instagram mit den Halloween-Randalierenden ab.
- Für Leu gibt es keine Rechtfertigung für solche Aktionen. Die Randalierenden bezeichnet er als «maximale Opfer».
- In etlichen Schweizer Städten kam es bei unbewilligten Demos zu Ausschreitungen.
Da ist einer richtig hässig!
Nach der wilden Halloween-Nacht in einigen Schweizer Städten hat Influencer Flavio Leu genug. Auf Instagram lässt der Winterthurer seinem Ärger freien Lauf – und knöpft sich die Randalierenden vor.
Schon die Worte, mit denen er sein Video versieht, sprechen Bände: «Schämt euch»
Und wer jetzt auf eine diplomatische Ansage hofft, liegt ziemlich daneben. Bei seinen über 100'000 Followern nimmt Leu kein Blatt vor den Mund.
Die Demonstrierenden und Randalierenden bezeichnet er als «maximale Opfer». Seine Meinung: Wer bei solchen Aktionen mitmache, gehöre «in den Knast und zwar für eine lange Zeit.»
«Ihr seid undankbare, kleine W***er!»
So richtig in Fahrt kommt der Influencer, als er die Ereignisse der vergangenen Nacht anspricht. Brände, Sachbeschädigungen und Angriffe auf Rettungskräfte? Für Leu absolut inakzeptabel. «Das hier ist nicht Paris», wettert er.
Die Argumente der Demonstrierenden? Für den Influencer absolut kein Grund für solche Aktionen.
Die Schweiz gehöre zu den besten Ländern der Welt. Wer das nicht sehe, habe offenbar noch nie im Ausland gelebt. Und leide schlicht unter «Realitätsverlust».
Dass Menschen den Wohlstand und die Sicherheit des Landes mit solchen Aktionen aufs Spiel setzen, macht ihn fassungslos.
Und der Winterthurer legt nach: «Ihr seid undankbare, kleine W***er!» Sogar den Entzug des Rechts, Teil der Gesellschaft zu sein, bringt er ins Spiel. Worte, die zeigen, wie sehr ihn die Ausschreitungen aufregen.
Sein Ratschlag? «Get a f**ing life!»
Zum Schluss verteilt Leu noch einen ganz persönlichen Tipp an die Verantwortlichen: «Sucht euch einen Job!»
Statt Strassen zu verwüsten und Rettungskräfte anzugreifen, sollten sie ihre Energie lieber für etwas Positives einsetzen. Oder wie er es auf Englisch formuliert: «Get a f***ing life, Alter!»
Für Leu ist das Leben in der Schweiz ein echtes Privileg – ein «Lottogewinn».
Der Ärger kommt nach einer turbulenten Nacht: Bei unbewilligten Kundgebungen kam es am Samstagabend in mehreren Schweizer Städten zu Ausschreitungen.
In Zürich wurden Strassenbarrikaden errichtet und ein Auto angezündet. Einsatzkräfte wurden mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen attackiert. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Reizgas und Gummischrot ein.
Auch in Basel und Bern blieb die Lage nicht friedlich.

















