GLP-Präsident warnt vor der «Chaos-Initiative»

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Region Zug,

GLP-Parteipräsident Jürg Grossen hat sich am Samstag vor den Delegierten warnend zur der «10-Millionen-Schweiz-Initiative» geäussert. Ohne ausländische Arbeitskräfte würden Spitäler und Pflegeheime nicht mehr funktionieren.

Der Parteipräsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen (links) und die Vize-Präsidentin Celine Weber an der Delegiertenversammlung der GLP Schweiz im Burgbachsaal in Zug.
Der Parteipräsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen (links) und die Vize-Präsidentin Celine Weber an der Delegiertenversammlung der GLP Schweiz im Burgbachsaal in Zug. - Keystone/URS FLUEELER

Grossen betonte im Burgbachsaal in Zug den drohenden Mangel an Pflegepersonal und Ärztinnen im Gesundheitswesen und sieht in einem Ja zur «10-Millionen-Schweiz-Initiative» die Gefahr von Chaos, weshalb er sie als «Chaos-Initiative» bezeichnete.

Am 14. Juni entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die von der SVP lancierte Volksinitiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» sowie über eine Änderung des Zivildienstgesetzes. Erstere will die Zuwanderung aus dem Ausland begrenzen, sodass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 zehn Millionen nicht überschreitet. Die zweite Vorlage zielt darauf ab, den Wechsel von der Armee zum Zivildienst zu erschweren.

Die Delegierten fassen am Samstag ihre Parolen. Gemäss Programm debattieren sie zudem über die vom Parlament gelockerten Waffenexportregeln.

Kommentare

User #5926 (nicht angemeldet)

Zu den 4.5 Mio Schweizern wanderten in den vergangenen 85 Jahren 4.8 Mio hinzu. Heute ist das Verhältnis also Halbe - Halbe. Das ist manchen Links-Ideologen in Bezug auf die Proportion noch nicht genug. Deshalb wollen sie in wenigen Jahren bei einer Bevölkerungszahl von 15 Millionen ankommen. Es wird unterdessen immer klarer, was der eigentliche Grund dafür ist: Man will ||| dieses „bünzlige nationalistische Heimatgefühl“||| in der Bevölkerung nicht mehr. Und das erreicht „man“, indem a) die Grenzen vollständig abgeschafft werden und b) Menschen aus anderen Kulturen einen immer grösseren Teil der Bevölkerung ausmachen. Das ist der eigentliche Grund, warum Linke so zuwanderungsfreundlich sind; mit Menschenliebe hat das Ganze wenig zu tun.

User #4035 (nicht angemeldet)

Denken sollte man können: Immer mehr Gesundheits-Personal braucht es ja nur deshalb, weil die Bevölkerung in der Schweiz durch die stetige Einwanderung immer mehr wächst (pro JAHR in der Grösse der Stadt Luzern)!

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