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Bundesrat will Schutz vor Cyberangriffen weiter verstärken

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Bern,

Der Bundesrat möchte mehr Instrumente gegen Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen erhalten. Künftig will er etwa Beschaffungen von Lieferanten von IT-Lösungen verbieten können, die als problematisch für die Sicherheit der Schweiz gelten.

Der Bundesrat schlägt mehrere Massnahmen vor, um Fernmeldedienste besser vor Cyberangriffen zu schützen. (Themenbild)
Der Bundesrat schlägt mehrere Massnahmen vor, um Fernmeldedienste besser vor Cyberangriffen zu schützen. (Themenbild) - KEYSTONE/STRINGER

Die Landesregierung hat am Mittwoch verschiedene Anpassungen im Fernmelderecht in die Vernehmlassung geschickt. Bis am 17. September können sich interessierte Kreise dazu äussern.

Konkret soll der Bundesrat die Beschaffung, die Errichtung und den Betrieb von Ausrüstungen verbieten können. Eingreifen will er bei Lieferanten, die als problematisch für die Sicherheit der Schweiz gelten oder die sich im Besitz, unter der Kontrolle oder dem Einfluss eines ausländischen Staates befinden, der ein geopolitisches Risiko für die Schweiz darstellt.

Telekommunikationsfirmen sollen zudem verpflichtet werden, Geräte, Anlagen und Software im Zusammenhang mit dem Angebot von Fernmeldediensten von verschiedenen Lieferanten zu beschaffen und zu betreiben.

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