Bundesrat

Bundesrat soll vertiefte Beziehung zu Taiwan prüfen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Bundesrat muss prüfen, wo er die Beziehungen zu Taiwan im Interesse von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur verbessern kann. Der Nationalrat hat ihn am Dienstag damit beauftragt.

Taiwan Flagge
Das demokratisch regierte Taiwan hat seit 1949 eine eigene Regierung. Chinas Regierung betrachtet die Insel jedoch als Teil der Volksrepublik und droht, sie zu annektieren. (Archivbild) - ap

Das Wichtigste in Kürze

  • Die grosse Kammer stimmte einem entsprechenden Auftrag mit 129 zu 43 Stimmen bei fünf Enthaltungen zu.

In der vorberatenden Kommission sei befürchtet worden, dass dadurch die chinesische Regierung verärgert werden könnte, wie Kommissionssprecher Hans-Peter Portmann (FDP/ZH) sagte. Die Mehrheit der Kommission bestreite die Ein-China-Politik nicht. Aber China sei ein weltweit ein Sonderfall und habe verschiedenste Regionen, die einen souveränen Sonderstatus geniessen. Hier gelte es, einen Spagat zu machen.

Der Bundesrat lehnte das Anliegen ab. Er verfolge eine Ein-China-Politik und anerkenne Taiwan daher nicht als eigenständigen Staat an, wie Aussenminister Ignazio Cassis im Rat sagte. Es bestehe daher keine Basis für politische Beziehungen auf Regierungsebene, welche vertieft werden könnten. Zudem bestünden schon heute verschiedene Austausche, etwa auf akademischer Ebene. Der pragmatische Ansatz habe gut funktioniert. Es sei keine Anpassung nötig.

Kommentare

Weiterlesen

Galaxus
35 Interaktionen
Frech?
a
112 Interaktionen
Nächster Schritt?

MEHR BUNDESRAT

13 Interaktionen
Lausanne
Martin Pfister Antti Häkkänen
23 Interaktionen
Wie Finnland
2 Interaktionen
Bern
a
87 Interaktionen
Waffenexport-Verbot

MEHR AUS STADT BERN

bern wahlen
5 Interaktionen
Wahlen in Bern
YB
5 Interaktionen
Lunde-Kolumne
Heinemann Mentalist
1 Interaktionen
Gedankenleser
Simon Flückiger, CEO von Teo Jakob.
1 Interaktionen
«Ordnung schaffen»