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    Alt-Nationalrat Walter Wobmann: «Frieden und Sicherheit wahren»

    Walter Wobmann
    Walter Wobmann

    Olten,

    Die Neutralität sei die «Lebensversicherung» der Schweiz, schreibt Walter Wobmann im Gastbeitrag. Deshalb plädiert er für ein Ja zur Neutralitätsinitiative.

    Walter Wobman ist Präsident Initiativ-Komitee Volksinitiative «JA zur Schweizer Neutralität».
    Walter Wobmann ist Präsident Initiativ-Komitee Volksinitiative «JA zur Schweizer Neutralität». - zVg

    Die Schweizerinnen und Schweizer wissen um den Wert der Neutralität. In Umfragen bekennen sich regelmässig gegen 90 Prozent zu ihr. Ihnen ist bewusst: Die Neutralität ist eine tragende Staatssäule der Eidgenossenschaft – und ein bewährtes Erfolgsmodell.

    Ohne Neutralität gäbe es die Schweiz als unabhängigen Staat nicht. Sie ist Teil der nationalen Identität. Und sie garantiert Frieden, Sicherheit und Wohlstand.

    Erfolgsmodell in Gefahr

    Doch dieses Erfolgsmodell ist in Gefahr. Die Schweizer Neutralität ist zum Spielball der Politik geworden. Der Bundesrat strebt eine immer engere militärische Anbindung an NATO und EU an. Und auch den Grossmächten ist die schweizerische Neutralität ein Dorn im Auge.

    Neutralität
    Walter Wobmann: «Die Neutralität ist eine tragende Staatssäule der Eidgenossenschaft – und ein bewährtes Erfolgsmodell.» - zVg

    Warum? Weil die Neutralität ein Instrument des Friedens ist. Sie verhindert, dass die Schweiz an Kriegen teilnimmt oder Kriegsparteien unterstützt. Dank der Neutralität wurden wir von zwei Welt- und zahlreichen weiteren Kriegen verschont.

    Instrument des Friedens

    Doch die Neutralität schützt und nützt nicht nur der Schweiz und ihrer Bevölkerung. Sie ist auch die Basis unserer Friedenspolitik in der Welt. Die Neutralität ermöglicht es, Friedensverhandlungen zu führen, als Vermittlerin aufzutreten und Hilfe zu leisten.

    Wie stimmst du bei der Neutralitätsinitiative?

    Zudem ist sie überlebenswichtig für das humanitäre Völkerrecht und Institutionen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf.

    Wir stehen deshalb heute an einem Wendepunkt: Wollen wir unsere Mission für Frieden und Sicherheit, für Demokratie und Freiheit aufrechterhalten und Krieg abwenden, müssen wir die Neutralität wahren. Dazu braucht es am 27. September ein Ja. Und auch Ihre Stimme.

    Zum Autor

    Walter Wobmann ist Präsident Initiativ-Komitee Volksinitiative «JA zur Schweizer Neutralität» und Solothurner Alt-Nationalrat.

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    Kommentare

    User #1521 (nicht angemeldet)

    Der fundierte Beitrag von Walter Wobmann zeigt unmissverständlich auf, wie existenziell die bewährte integrale Neutralität für die Sicherheit der Schweiz ist, und macht gleichzeitig deutlich, warum die Angriffe der Opération Libero so aggressiv ausfallen. Es gehört zur koordinierten Taktik dieser Bewegung und der hinter ihr stehenden Wirtschaftsverbände, die berechtigten Sorgen um eine schleichende NATO-Annäherung ins Lächerliche zu ziehen und mit ihren Online-Warriors jede sachliche Diskussion in den Foren systematisch zu sabotieren. Während im Hintergrund beträchtliche finanzielle Mittel von Grosskonzernen und anonymen Gönnern fliessen, um die aussenpolitischen Leitplanken unseres Landes sturmzureif zu schiessen, wird vordergründig eine vermeintliche Bürgerbewegung inszeniert. Wer das bewährte Erfolgsmodell unserer Eidgenossenschaft vor den Machenschaften dieser transnationalen Lobbygruppen schützen und die bewährte Friedenspolitik bewahren will, setzt mit einem klaren Ja zu dieser Verfassungsinitiative am Abstimmungssonntag das einzig richtige Zeichen gegen diese gezielte Einflussnahme.

    User #1638 (nicht angemeldet)

    Die SVP duldet rechtsextreme Personen und Gruppen in ihren Reihen oder ihrem Umfeld.

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