Urteil wohl im Juni: Marius bleibt nach Prozess in U-Haft
Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, muss in U-Haft auf sein Urteil warten. Sein Antrag auf Freilassung wurde abgelehnt.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby bleibt auch nach dem Prozess in U-Haft.
- Der Sohn von Mette-Marit hatte Anfang März Antrag auf Freilassung gestellt.
- Mit einem Urteil ist erst Anfang Juni zu rechnen.
Nach dem Ende des Vergewaltigungs-Prozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin muss Marius Borg Høiby weiter in Untersuchungshaft auf das Urteil warten. Ein Gericht lehnte seine Berufung gegen eine entsprechende Entscheidung von vor zwei Wochen ab.

Das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Anfang März hatte der 29-Jährige die Freilassung aus der U-Haft beantragt. Das zuständige Gericht hatte den Antrag aber mit Verweis «auf die Schwere und den Umfang des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr» abgewiesen. Dagegen war Høiby in Berufung gegangen.
Prozess beendet – Urteil wohl im Juni
Bis vergangene Woche stand Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung unter anderem wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen vor Gericht.
Kurz vor Beginn des Prozesses war er erneut festgenommen worden, weil er gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstossen und sich rücksichtslos verhalten haben soll. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.
Mit einem Urteil in dem umfangreichen Prozess gegen ihn ist aber erst Anfang Juni zu rechnen.















