Prinz Harry distanziert sich öffentlich von den dubiosen Machenschaften von Prinz Charles' Top-Berater. Stellt er Charles absichtlich als Schuldigen dar?
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Zwischen Prinz Harry und seinem Vater herrscht Eiszeit. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Charles' Berater hat einem Saudi-Milliardär den Ritterschlag gegen Spenden angeboten.
  • Auch Prinz Harry war mit dem Geschäftsmann in Kontakt und nahm Spenden von ihm an.
  • Nun distanziert sich der Herzog aber von der Situation.

Gerade wenn man dachte, die Beziehung zwischen Prinz Harry (37) und Prinz Charles (72) könnte nicht eisiger werden ...

In einem Statement gibt der Royal-Rotschopf bekannt, dass er schon lange keine Geschäfte mit Charles' saudischem Milliardärskumpel mehr macht. Grund: Er wusste schon früh, dass dessen «Motive» dubios sind.

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Ein Bild aus besseren Zeiten: Prinz Charles, Prinz William und Prinz Harry.
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Prinz Charles und seine Söhne Prinz Harry (l.) und Prinz William.
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Prinz Charles und Prinz Harry bei einer Veranstaltung. (Archivbild)
Premierminister des vereinigten Königreichs
Charles, Prince of Wales, gehört mit seinen 73 Jahren zur Risikogruppe. Wie der Premierminister des vereinigten Königreichs ist er mit dem Coronavirus infiziert.

Charles' Top-Berater Michael Fawcett (58) soll Mahfouz Marei Mubarak bin Mahfouz eine hohe Auszeichung, als Gegenleistung für Wohltätigkeitsspenden angeboten haben.

Laut «Sunday Times» hat sich Harry 2013 mit dem Milliardär in einem Pub in London getroffen. Danach spendete dieser umgerechnet 60'000 Franken an die Sussex-Wohltätigkeitsorganisation «Sentebale».

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Prinz Harry bezieht Stellung

Harry liess nun über einen Sprecher verlauten: «Der Herzog und seine Berater (...) haben 2015 die Beziehungen zu Herrn Mahfouz und seinen Partnern abgebrochen. Sie nehmen keine weiteren Spenden für Sentebale mehr an (...), da sie sich zunehmend Sorgen über die Motive seiner Unterstützung machen.»

Brisant: Charles verlieh dem Saudi-Geschäftsmann 2016 einen «CBE» (Orden des British Empire). Also ein Jahr nachdem Harry die Geschäfte mit ihm beendete.

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Prinz Harry versucht seinen Hals zu retten. - Twitter

Das sorgt für Wirbel. Royal-Experte Peter Hunt meint etwa: «Prinz Charles verlieh Herrn Mahfouz 2016 seinen ‹CBE›. Hat Prinz Harry ihm 2015 nicht von seinen Bedenken erzählt?»

Sicher ist: Dass Harry seinen eigenen Hals aus der Schlinge zieht, dürfte für Charles ein Schlag ins Gesicht sein.

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