Neue Konsequenzen für Mette-Marit wegen Epstein-Skandal
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit stand mit Epstein in Kontakt. Ihre Verbindung zum Sexualstraftäter zieht nun Konsequenzen nach sich.

Das Wichtigste in Kürze
- Kronprinzessin Mette-Marit sorgt für Wirbel im norwegischen Palast.
- Warum? Ihr Name tauchte mehrmals in den Epstein-Akten auf.
- Jetzt will ein Verein die Schirmherrschaft mit der 52-Jährige beenden.
Bei den norwegischen Royals will keine Ruhe einkehren.
Seit Anfang Februar steht Marius Borg Høiby vor Gericht. Der 29-Jährige muss sich unter anderem wegen Körperverletzung und Vergewaltigung verantworten. Doch nun rückt auch seine Mutter immer mehr in den Fokus.
Epstein-Verbindung hat Konsequenzen
Kronprinzessin Mette-Marit (52) steht wegen ihrer Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in Kritik. Der Skandal sorgt für reichlich Schlagzeilen – und hat für die Ehefrau von Haakon (52) nun auch bittere Konsequenzen.

Seit 2017 war Mette-Marit die Schirmherrin von «Det Norske Jentekor» (auf Deutsch: Der Norwegische Mädchenchor). Doch aufgrund ihrer Verwicklung in die Epstein-Affäre gehört diese Tätigkeit nun der Vergangenheit an, berichtet «TV2».
Dem Sender liegt das Schreiben des Vereins vor. Darin heisst es, dass die «Verbindungen der Kronprinzessin zu J. Epstein zu Unruhe in der Organisation geführt» hätten.
Verein will Statement – Mette-Marit schweigt
Der Chor hätte sich gewünscht, dass sich Mette-Marit dazu äussert und Stellung bezieht. Die Vereinsmitglieder gaben ihr Zeit bis am 12. März.
Doch die 52-Jährige sei nicht darauf eingegangen. Daher habe man entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.

Es heisst: «Die Unruhe hält an, und vor diesem Hintergrund empfiehlt der Vorstand, dass ‹Det Norske Jentekor› die königliche Schirmherrschaft beendet.» Nun soll in dem Verein über den Sachverhalt abgestimmt werden.
Mette-Marit ist in Kritik geraten, nachdem ihr Name mehrmals in den veröffentlichten Epstein-Files aufgetaucht ist. Die Akten zeigen Unterhaltungen zwischen der Prinzessin und dem Pädo-Kriminellen aus den Jahren 2011 bis 2014.
Kronprinzessin bedauert Kontakt zu Epstein
Die Gattin von Kronprinz Haakon hat sich bereits öffentlich zu dem Skandal geäussert. Ihre Verbindung zu Epstein bezeichnete sie als «einfach nur peinlich». Sie hätte niemals Kontakt zu ihm aufgenommen, wenn sie von den kriminellen Machenschaften gewusst hätte.
«Jeffrey Epstein ist selbst für seine Taten verantwortlich. Aber ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht besser überprüft hatte und nicht schnell genug gesehen habe, welch ein Mensch er ist», so Mette-Marit kürzlich gegenüber «VG».
Sie entschuldigte sich aufrichtig dafür. «Es zeigt, dass ich ein schlechtes Urteilsvermögen hatte und ich bedauere sehr, überhaupt Kontakt mit ihm gehabt zu haben.» Den Opfern von Jeffrey Epstein sprach sie ihr «tiefstes Mitgefühl» aus.















