«Peinlich»: Kronprinzessin Mette-Marit bedauert Kontakt zu Epstein
Die norwegische Kronprinzessin taucht in den Epstein-Akten auf. Mette-Marit soll 2013 in einem Anwesen des Sexualstraftäters gewohnt haben.

Das Wichtigste in Kürze
- In den neuen Epstein-Files taucht auch Mette-Marits Namen mehrmals auf.
- Die norwegische Prinzessin schrieb mit Epstein und übernachtete in einem seiner Anwesen.
- In einem Statement bedauert sie ihre Verbindung zum Sexualstraftäter jetzt.
Keine einfache Zeit für Mette-Marit (52)!
Die norwegische Kronprinzessin ist derzeit gesundheitlich angeschlagen. Seit vielen Jahren leidet sie an einer chronischen Lungenkrankheit. Im Dezember wurde bekannt, dass sich ihr Zustand verschlechtert hat und sie eine neue Lunge braucht.
Als wäre das noch nicht genug, muss sich ihr Sohn Marius in wenigen Tagen vor Gericht verantworten. Bald startet in Oslo der Prozess gegen den 29-Jährigen. Marius wird unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen.
Und ausgerechnet jetzt wird Mette-Marit auch noch in einen weiteren Skandal verwickelt.
Mette-Marit schrieb mit Epstein
Das US-Justizministerium hat am Freitag über drei Millionen Seiten aus den Epstein-Akten veröffentlicht. Wie die norwegische Zeitung «VG» berichtet, taucht der Name der Prinzessin darin «mehrere Hundert Mal» auf.

Aus den Dokumenten geht hervor, dass Mette-Marit 2013 sogar mehrere Tage in einem Haus von Epstein in Palm Beach (USA) verbracht haben soll!
Der norwegische Hof hat das bereits bestätigt. Sie habe sich dort mit Freunden vier Tage lang aufgehalten, heisst es.
Kronprinzessin entschuldigt sich
Doch Mette-Marit und Epstein standen offenbar schon davor in Kontakt. Die Akten zeigen Unterhaltungen aus den Jahren 2011 bis 2014. Dann brach die Kronprinzessin den Kontakt ab. Offenbar hatte sie das Gefühl, dass Epstein sich etwas von dem Kontakt mit ihr erhofft, erklärte der norwegische Hof dazu.
Auch Mette-Marit hat bereits Stellung bezogen. Gegenüber der Zeitung «VG» bezeichnet sie ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter als «einfach nur peinlich».

«Jeffrey Epstein ist selbst für seine Taten verantwortlich. Aber ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht besser überprüft hatte und nicht schnell genug gesehen habe, welch ein Mensch er ist.»
Und weiter teilt sie mit: «Ich entschuldige mich dafür aufrichtig. Es zeigt, dass ich ein schlechtes Urteilsvermögen hatte und ich bedauere sehr, überhaupt Kontakt mit ihm gehabt zu haben.»
Mette-Marit spricht Opfern Mitgefühl aus
Die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) betont, dass sie niemals Kontakt zu Epstein aufgenommen hätte, wenn sie von den kriminellen Machenschaften gewusst hätte. «Ich möchte den Opfern von Jeffrey Epstein mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.»
Jeffrey Epstein galt als hervorragend vernetzt und verkehrte in höchsten Kreisen. Gleichzeitig betrieb er über Jahre einen Missbrauchsring, dem Dutzende Mädchen und junge Frauen zum Opfer fielen.

Auch er selbst verging sich an ihnen. Nach einer früheren Verurteilung wurde der Fall später erneut aufgerollt, Epstein abermals festgenommen. Er starb 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle; laut Obduktionsbericht beging er Suizid.
Die reine Nennung oder Abbildung in den Epstein-Akten ist kein Hinweis auf ein Fehlverhalten.












