Lungenkrankheit zu sehr inszeniert: Neue Vorwürfe gegen Mette-Marit
Dass Mette-Marit ihren letzten Auftritt mit einem Sauerstoffgerät absolvierte, wird stark kritisiert. Die Spott-Kommentare reichen von «lustig» bis «peinlich».

Das Wichtigste in Kürze
- Mette-Marit ist wegen ihrer Lungenerkrankung auf künstliche Sauerstoffzufuhr angewiesen.
- Nach dem letzten Auftritt vermuten Kritiker eine PR-Aktion hinter ihrem Atemgerät.
- «Kriege davon wirklich Atemprobleme, wie lustig das ist», lautet einer der Kommentare.
Vergangene Woche bekam die Öffentlichkeit ein Bild davon, wie ernst es um die Gesundheit von Mette-Marit (52) wirklich steht. Die norwegische Kronprinzessin erschien bei einem offiziellen Termin mit einer Nasenkanüle zur Unterstützung der Sauerstoffzufuhr.
Wurde bisher nur darüber gesprochen, zeigte sich der Royal das erste Mal mit einem solchen Gerät in der Öffentlichkeit. Doch der Auftritt sorgt nun für rote Köpfe. Statt Mitleid zu bekunden, vermuten Kritiker hinter dem Auftritt einen bewussten PR-Schachzug.
«Das Peinlichste, was ich in den letzten fünf Jahren gesehen habe»
Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose. Wie Kommentare auf Facebook zeigen, gibt man sich allerdings skeptisch, ob das Gerät wirklich der notwendigen medizinischen Versorgung diene. Einer, der nun scharf gegen die Blaublüterin schiesst, ist Journalist und Podcast-Moderator Ole Asbjørn Ness (52).

Auf der Plattform spottet der Norweger: «Das ist lustig, ich kriege davon wirklich Atemprobleme, wie lustig das ist. Wenn das Königshaus und die Kronprinzessin ernst genommen werden wollen, können sie damit anfangen, sich ernsthaft zu verhalten. Als Realityshow bekommen sie 12 von 10 möglichen Punkten.»
Influencerin Sunniva Tillson (34) verliert ebenfalls harte Worte für die Kronprinzessin. Ihr Auftritt sei «das Peinlichste, was ich in den letzten fünf Jahren gesehen habe», meint sie gegenüber der Zeitung «Nettavisen». Laut ihr wirke der Einsatz der Atemmaske «zu offensichtlich» und habe nichts mit einer zufälligen Dringlichkeit zu tun.
Spekulationen um baldige Lungentransplantation
Mediziner und Patientenvertreter sind alarmiert, die harten Vorwürfe weisen sie zurück.
Magne Wang Fredriksen, Generalsekretär der norwegischen Herz-, Lungen- und Schlaganfallorganisation LHL, schrieb der Zeitung «Aftenposten»: «Ich reagiere darauf, dass etwas so Grundlegendes wie der Bedarf an Sauerstoff zur Frage der Strategie gemacht wird. Für Menschen mit Lungenerkrankungen geht es dabei nicht um PR, sondern darum, genug Luft zum Funktionieren zu bekommen.»

Durch die chronische Erkrankung am Lungengewebe verschlechtert sich die Sauerstoffaufnahme im Blut stetig. Mette-Marit machte die Diagnose 2018 öffentlich. Im Dezember 2025 wurden Vorbereitungen auf eine mögliche Lungentransplantation bekannt. Ihr Gesundheitszustand habe sich zuletzt «deutlich verschlechtert», teilte der Palast Mitte März mit.
Kommunikationsexperten hielten den Zeitpunkt des Gesundheits-Updates jedoch für auffällig. Sie vermuteten einen Zusammenhang mit der Freigabe der Akten von Jeffrey Epstein (†66). Sowohl der Palast als auch Mette-Marits behandelnder Lungenarzt wiesen einen solchen Zusammenhang jedoch entschieden zurück.
Palast wollte Mette-Marits Epstein-Mails aufspüren
Unabhängig davon machte der norwegische Royal zuletzt mit ihrer früheren Freundschaft zu Epstein Schlagzeilen. Über Jahre hinweg pflegte sie mit dem Sexualstraftäter schriftlichen Kontakt per Mail, auch persönlich soll sie ihn mehrfach getroffen haben.
Einzelne Korrespondenzen mit fragwürdigen Details machten im Zuge der umfangreichen Epstein-Akten bisher die Runde. Aufgrund dessen hatte der Palast nun versucht, das gelöschte Mail-Konto von Mette-Marit wiederherzustellen – jedoch ohne Erfolg.

Hof-Kommunikationsberater Simen Løvberg Sund bestätigte gegenüber «Aftenposten»: «Es wurden Untersuchungen bezüglich der Möglichkeit durchgeführt, das E-Mail-Konto und die dazugehörigen Inhalte wiederherzustellen.»
Aber: «Vom Anbieter wurde uns bestätigt, dass dies nicht möglich ist.» Wann und warum das Konto ursprünglich gelöscht wurde, will der Palast nach wie vor nicht beantworten.
Kronprinzessin liess viele Fragen unbeantwortet
Brisant: Durch einen Hackerangriff auf Dropbox wurde das Passwort des privaten Mail-Accounts bereits im Juli 2012 öffentlich. Darüber berichtet nun die Website «Have I Been Pwned». Trotz dieser Tatsache führte die Kronprinzessin den Kontakt zu Epstein bis 2014 weiter.

Auch zu dieser Datenpanne wollte sich der Palast nicht äussern. Mette-Marit selbst betonte im fragwürdigen NRK-Interview vor wenigen Wochen: «Ich wünschte, ich hätte den Rest der E-Mail-Korrespondenz.» Viele Details bleiben bisher ungeklärt, zumal der Royal vor laufenden Kameras auf die Beantwortung unangenehmer Fragen verzichtete.












