Mobbing

    «Mobbing»: Millie Bobby Brown kritisiert Beauty-OP-Gerüchte

    Marie Augustin
    Marie Augustin

    USA,

    Seit dem Start von «Stranger Things» hat sich Millie Bobby Brown optisch verändert. Das führte zu OP-Gerüchten – die sie verletzten.

    Millie Bobby Brown
    Netflix-Star Millie Bobby Brown im November auf dem roten Teppich. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um Millie Bobby Brown rankten sich diverse Schönheits-OP-Gerüchte.
    • Dabei wurde die Schauspielerin seit ihrem Karrierebeginn einfach nur erwachsen.
    • Die verletzende Berichterstattung hat die 21-Jährige tief getroffen.

    Mit Beginn der ersten Staffel von «Stranger Things» wurde Millie Bobby Brown (21) zu einem weltweit bekannten Gesicht.

    Damals war sie jedoch gerade mal elf Jahre alt. Kein Wunder also, hat sie sich in den vergangenen zehn Jahren optisch stark verändert.

    Hast du «Stranger Things» mit Millie Bobby Brown geschaut?

    Die britische Schauspielerin arbeitet seit einiger Zeit auch als Model – und hat viel ausprobiert: Die kurzen Haare wurden lang, mal dunkel, mal blond mit Stirnfransen. Und auch das Make-up fehlte nicht länger.

    Millie Bobby Brown wurde von der Kinderdarstellerin zu einer jungen Frau. Doch ihre veränderte Optik löste auch Getuschel aus: Welche Schönheits-OPs mochten wohl hinter ihrem Beauty-Wandel stecken?

    «Es ist falsch und es ist Mobbing»

    «Was hat sie mit ihrem Gesicht gemacht?» und «Sie sieht aus wie 60» sind einige der Schlagzeilen, die Brown selbst zitiert. Gegenüber der «Vogue», der sie die Ausmasse dieser Wortwahl verrät: «Ich habe jeden Tag geweint.»

    Über drei, vier Tage hinweg habe sie eine Depression gepackt, gesteht Brown. Dabei schätze sie journalistische Arbeit an sich und sei auch mit der Arbeit von Paparazzi vertraut.

    Doch bei entwürdigenden Überschriften höre die Toleranz auf, wie sie mahnt: «Schreib mich nicht schon in der Headline nieder. Es ist falsch und es ist Mobbing. Besonders gegenüber jungen Mädchen, die neu in dieser Branche sind und ohnehin alles infrage stellen.»

    Selbstschutz: Eigene Rückzugsräume

    Der Prozess des Erwachsenwerdens habe Druck mit sich gebracht, wie die 21-Jährige schildert: Denn die Menschen handeln «so, als müsste ich in der Zeit eingefroren bleiben. Und weil ich das nicht tue, bin ich jetzt ein Ziel».

    Für Millie Bobby Brown ist das Rampenlicht längst zum Alltag geworden. Eine Strategie, auf die sie zurückgreift, sind private Schutzräume: Dort schaltet sie ab und widmet sich Projekten ausserhalb der Öffentlichkeit.

    Millie Bobby Brown
    Millie Bobby Brown und ihr Mann Jacob Bongiovi. - Instagram/jakebongiovi

    Dazu gehört auch der Rückzug ohne Mobiltelefon, den die Vertrauten um sie herum bereits kennen. Auch simple Routinen wie gemeinsames Kochen oder Spaziergänge sind Teil von Browns Leben. So könne sie den Trubel ausblenden und wieder bei sich ankommen, erklärt sie.

    Millie Bobby Brown wurde erst vor wenigen Monaten erstmals Mama. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Jacob Bongiovi (23) adoptierte sie im Sommer ein Meitli.

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