Meghan Markle: Vater Thomas (82) muss zum Psychiater
Nach seiner Festnahme muss sich Meghans Vater Thomas Markle psychiatrisch untersuchen lassen. Das Gericht zweifelt an seiner Prozessfähigkeit.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein US-Gericht ordnet eine psychiatrische Untersuchung von Thomas Markle (82) an.
- Die Richterin zweifelt daran, ob er dem Strafverfahren folgen kann.
- Meghans Vater steht wegen schwerer Missbrauchsvorwürfe unter Hausarrest.
Die Vorwürfe gegen Thomas Markle (82) wiegen schwer. Der Vater von Herzogin Meghan (45) wurde am Freitag in Florida wegen des mutmasslichen Besitzes von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs festgenommen.
Der 82-Jährige wurde anschliessend unter strengen Auflagen freigelassen. Er steht nun unter Hausarrest und wird elektronisch überwacht.
Doch jetzt kommt eine weitere Entwicklung ans Licht: Meghans Vater muss sich einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen!
Gericht zweifelt an Thomas Markles Prozessfähigkeit
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat US-Bundesrichterin Lindsay Griffin eine entsprechende Untersuchung angeordnet. Die Richterin hält es offenbar für möglich, dass Markle geistig nicht in der Lage ist, das Strafverfahren ausreichend zu verstehen.

Auch bestehen Zweifel daran, ob der 82-Jährige seinen Anwalt bei der Verteidigung angemessen unterstützen kann.
Mit der Untersuchung soll nun geklärt werden, ob Markle überhaupt prozessfähig ist. Das Ergebnis steht noch aus.
Meghan Markles Vater sitzt im Rollstuhl
Der Gesundheitszustand von Thomas Markle ist schon länger angeschlagen. Im vergangenen Jahr musste ihm nach schweren gesundheitlichen Problemen das linke Bein amputiert werden.
Bei seiner Festnahme am Freitag sass der 82-Jährige im Rollstuhl. Bundesbeamte transportierten ihn in Handschellen mit einem Krankenwagen ab.
Nach seiner Anhörung durfte Markle wieder in seine Pflegeeinrichtung zurückkehren. Allerdings nur unter elektronischer Überwachung.
Wann er erneut vor Gericht erscheinen muss, ist noch unklar. Das Verfahren soll in Kalifornien fortgesetzt werden.
Meghan Markle ist «zutiefst bestürzt»
Der Hintergrund: In zwei Lagerräumen im Grossraum Los Angeles hatten Ermittler rund 78 Gegenstände mit mutmasslichem Missbrauchsmaterial sichergestellt. Darunter befanden sich Dias, Filmnegative und Bücher.

Markle hatte die Anschuldigungen zuvor als «kranke Lügen» zurückgewiesen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Herzogin Meghan hatte sich bereits Ende Oktober «zutiefst bestürzt» über die Vorwürfe gezeigt.
Die Ehefrau von Prinz Harry (42) erklärte damals auch, weshalb sie ihren Vater seit Jahren von ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) fernhält. Sie habe die beiden schützen wollen.
















