Meghan Markle: Ändern Briten jetzt ihre Meinung über sie?
Jahrelang kritisierten die Briten, dass sich Meghan Markle von ihrem Vater distanzierte. Mit den Vorwürfen gegen diesen könnte sich er Blick auf sie ändern.

Das Wichtigste in Kürze
- Meghans Halbbruder übergab der Polizei mutmassliches Missbrauchs-Material seines Vaters.
- Die Vorwürfe sind auch der Grund, warum sich Meghan von Thomas Markle distanzierte
- Möglicherweise könnte
Meghan (45) stand in Grossbritannien jahrelang in der Kritik. Man warf ihr vor, den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen zu haben, allen voran zu ihrem Vater Thomas Markle (82). Nun stehen schwere Vorwürfe gegen ihn im Raum. Sie könnten manche dieser Kritik in einem anderen Licht erscheinen lassen, wie die «BBC» schreibt.
Ausgelöst hat die jüngste Entwicklung ausgerechnet Meghan Halbruder, der ebenfalls jahrelang gegen sie wetterte. Thomas Markle Junior (60) übergab laut «Sun» vier Kisten mit Material der Kinderschutzpolizei in Cebu City auf den Philippinen.
Der «Mirror» schreibt, er habe Bilder und Videos auf Computern gefunden, die sein Vater zurückgelassen habe. Im Juli habe er sich zudem beim FBI gemeldet. Der Sohn sagte der «Sun on Sunday», er habe «die falsche Person beschützt». Er halte seinen Vater für ein «Monster».
Thomas Markle bestreitet alles. Er spricht laut BBC von «Lügen», die seinen Ruf zerstören sollen. Auch Halbschwester Samantha Markle widerspricht – es gebe keine Beweise, schrieb sie auf X. Zudem habe ihr Vater nie Zugang zu solchen Inhalten gehabt.

Meghan Markle wurde schon 2019 informiert
Meghan erhielt bereits 2019 ein Schreiben mit schweren Vorwürfen gegen ihren Vater. Die Polizei gab es an sie weiter, als sie noch als Working Royal im Dienst stand. Nach eigener Darstellung hielt sie deshalb Distanz. Auch ihre Kinder brachte sie nicht zu ihm.
Laut einem Sprecher der Sussexes ging Meghan davon aus, dass ermittelt wird. Wer im Palast von dem Brief wusste, ist unklar.
Im Dezember 2025 lag Thomas Markle auf den Philippinen im Spital. Ihm wurde ein Bein amputiert. Er sagte damals, er wolle nicht «entfremdet von Meghan» sterben. Die Medien fragten laut, ob sie sich melden würde.
Schliesslich wurde ein Brief von ihr zugestellt. Man hielt ihn für Genesungswünsche. Heute sieht das anders aus. Der Brief zeigt laut «BBC», dass Meghan von den Vorwürfen wusste.
Sie soll ihrem Vater darin mitgeteilt haben, dass er seine Enkel nie sehen werde.
Ändern die Briten nun ihre Meinung?
Ein Umschwung bei Meghans Beliebtheit ist mit den Vorwürfen gegen ihren Vater nicht garantiert. Laut einer YouGov-Umfrage vom Oktober haben nur 22 Prozent der Briten ein positives Bild der Frau von Prinz Harry (42). 49 Prozent mögen sie nicht.
Unterstützer verweisen derweil auch auf Rassismus und Sexismus als Gründe für die harte Behandlung. Manche meinen, Meghan sei vielen Briten zu glatt gewesen. Nun wirke ihre Familiengeschichte aber plötzlich so unperfekt wie die vieler anderer.
Die Faszination bleibt. Ob daraus Sympathie wird, ist offen.






















