Meghan Markle: FBI schaltet sich bei Pädo-Fall um Vater ein
Die Missbrauchsvorwürfe gegen den Vater von Meghan Markle beschäftigen nun auch das FBI. Neue Erkenntnisse könnten bis zum Wochenende vorliegen.

Das Wichtigste in Kürze
- Das FBI unterstützt die Ermittlungen gegen Meghans Vater Thomas Markle Sr.
- Sein Sohn Thomas Markle Jr. übergab Datenträger mit mutmasslich kinderpornografischem Material den philippinischen Behörden.
- Bis zum Wochenende könnten neue Erkenntnisse zur Herkunft des Materials vorliegen.
Ein möglicher Datenfund beschäftigt die philippinischen Ermittlungsbehörden – und ruft nun auch das FBI auf den Plan.
Im Fall von Thomas Markle Sr. (82), dem Vater von Meghan Markle (45), geht es um schwerwiegende Vorwürfe. Nämlich um mutmasslich kinderpornografisches Material. Die US-Bundespolizei hat angeboten, die Untersuchungen mit ihrer Expertise zu unterstützen.
Auslöser der Ermittlungen sind zahlreiche elektronische Geräte und Datenträger. Diese hat Thomas Markle Jr. (60) nach eigenen Angaben in Kartons entdeckt.
Meghan Markle: Sohn verriet seinen eigenen Vater
Der Sohn von Thomas Markle Sr. übergab die Gegenstände vergangene Woche den Behörden. Seiner Darstellung zufolge gehörten sie seinem Vater.

Unter den sichergestellten Gegenständen befinden sich Computer, Mobiltelefone, Speicherkarten, DVDs und Kameras. Die «Sun» berichtet von «Hunderten, wenn nicht Tausenden» mutmasslich kinderpornografischen Bildern, die darauf gespeichert sein sollen.
FBI teilt «Bereitschaft zur Unterstützung» mit
Wer für das Material verantwortlich ist, muss erst noch geklärt werden. Thomas Markle Sr. weist die Anschuldigungen zurück, während sein Sohn ihn beschuldigt. Die philippinische Nationalpolizei bestätigte unterdessen, dass das FBI seine «Bereitschaft zur Unterstützung» bekundet habe.
Konkret könnten die US-amerikanischen Behörden beim Abgleich der gefundenen Dateien helfen. Nach Informationen von Insidern, die mit der «Sun» gesprochen haben, stellten die US-Ermittler Daten aus einem internationalen digitalen Archiv zur Verfügung. Dieses enthält Bilder von bereits identifizierten Opfern.

Damit soll überprüft werden, ob sich darunter Personen befinden, die auch auf den sichergestellten Datenträgern abgebildet sind. Sollte das FBI eigene Ermittlungen aufnehmen, könnte ein erfahrener Spezialagent den Fall betreuen, der bereits mehrere pädophile Netzwerke vorgegangen sein soll.
Täter könnte bis zum Wochenende feststehen
Bis die technischen Analysen beginnen können, ist allerdings noch ein weiterer Schritt erforderlich.
Thomas Markle Jr. soll in Cebu City eine zusätzliche eidesstattliche Erklärung vor Gericht abgeben. Erst danach kann die philippinische Polizei ihre IT-Spezialisten mit der forensischen Analyse der beschlagnahmten Geräte beauftragen.

Lange auf erste Erkenntnisse warten müssen die Beteiligten möglicherweise nicht: Ermittler halten es für denkbar, dass bereits bis zum Wochenende feststeht, wer hinter dem Fund des mutmasslichen Missbrauchsmaterials steckt. Meghans Halbbruder will das Verfahren jedenfalls «so lange wie nötig» vorantreiben.
Thomas Markle Sr. hält weiterhin an seiner Unschuldsbehauptung fest. Zwar bestätigte er, auf den Philippinen Prostituierte für sexuelle Dienstleistungen bezahlt zu haben.
Zugleich betonte er jedoch, dass keine der Frauen jünger als 18 Jahre gewesen sei. Der 82-Jährige lebt derzeit in einer Pflegeeinrichtung im US-Bundesstaat Florida.
















