Kritik nach Teestunde von König Charles und Ursula von der Leyen

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    Grossbritannien,

    König Charles hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, auf Schloss Windsor zum Tee getroffen. Nicht alle freuten sich darüber ...

    könig charles iii.
    König Charles III. und Ursula von der Leyen auf Schloss Windsor. - imago/i images

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ursula von der Leyen (64) traf auf Schloss Windsor den britischen König Charles III. (74).
    • Zuvor konnten sich Grossbritannien und die EU beim Nordirland-Protokoll endlich einigen.
    • Der Monarch wird kritisiert, mit dem Treffen seine politische Neutralität aufzugeben.

    König Charles III. (74) hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (64), auf Schloss Windsor zum Tee getroffen. Zuvor hatten Grossbritannien und die EU beim Nordirland-Protokoll eine Einigung erzielt.

    Der Buckingham Palast erklärte laut «bbc.com», das Treffen zwischen dem britischen Monarchen und von der Leyen sei auf Anraten der Regierung arrangiert worden. Dennoch gab es offenbar auch kritische Stimmen, die warnten, der König werde in einen politischen Streit hineingezogen.

    Nicht nur in den sozialen Medien wurde diskutiert, ob Charles seine politische Neutralität damit aufgibt. Auch der Abgeordnete Jacob Rees-Mogg (53) beispielsweise sagte dem BBC-Bericht zufolge: «Es ist verfassungsmässig unklug, den König in eine politische Kontroverse einzubeziehen.»

    rishi sunak
    Der britische Premierminister Rishi Sunak und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gaben nach der Einigung im Nordirland-Streit eine Pressekonferenz. - keystone

    Der Sprecher des Premierministers Rishi Sunak (42) verglich die Teestunde allerdings mit anderen Treffen von Charles III. in jüngster Zeit. Er hatte sich unter anderem mit internationalen Politikern ausgetauscht. Darunter dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda (50) oder dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj (45).

    Das sagt der Palast zu dem Treffen

    «Wir gehen nicht darauf ein, welche Gespräche wir mit dem Palast geführt haben oder nicht. Aber es ist üblich, dass die Regierung den Palast bei Dingen wie Besuchen und Treffen berät.» Das sagte der Sprecher der britischen Regierung «bbc.com» zufolge.

    Er erklärte zudem weiter, der Premierminister sei «fest davon überzeugt, dass es Sache des Königs ist, diese Entscheidungen zu treffen».

    charles selenskyj
    Der britische König Charles III. bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. - keystone

    Aus dem Buckingham Palast heisst es, der König freue sich, Weltpolitiker zu treffen, wenn sie Grossbritannien besuchen. Zudem sei es der Rat der Regierung, dass er dies tun sollte». Das Treffen auf Schloss Windsor beschrieb von der Leyen auf Twitter als «eine Ehre und ein Vergnügen».

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