Rod Stewart trifft König Charles und kritisiert US-Präsidenten Trump
Rod Stewart sorgt nach einem Treffen mit König Charles III. für Aufsehen, nachdem der Musiker den US-Präsidenten Trump erneut scharf kritisiert hat.

Bei einem Staatsbesuch von König Charles III. (77) in den USA stiess dessen Rede international auf grosse Resonanz. Der Monarch setzte auf diplomatisch formulierte, indirekte politische Botschaften an die US-Regierung unter Donald Trump (79), wie das «SRF» berichtet.
Der britische Sänger Rod Stewart (81) zählt seit den 1970er-Jahren zu den bekanntesten Pop- und Rockmusikern Grossbritanniens. Er äusserte sich später bei einer Veranstaltung zustimmend zum Auftritt des Königs.
Das Treffen zwischen Charles und mehreren Prominenten fand laut dem «Spiegel» im Rahmen eines öffentlichen Auftritts in London statt. Stewart begrüsste den König persönlich per Handschlag und kommentierte dessen US-Reise vor laufender Kamera anerkennend.
Deutliche Wortwahl im Videoausschnitt
In einem weiteren Videoausschnitt wurde Rod Stewart laut «RTL» mit deutlich zugespitzter Wortwahl gegenüber Donald Trump gezeigt. Dabei soll er den US-Präsidenten nach Medienberichten als «Mistkerl» bezeichnet haben und reagierte damit unmittelbar im Kontext der laufenden Diskussion.
Wie Aufnahmen zeigen, reagierte König Charles laut dem «Spiegel» sichtbar zurückhaltend auf Stewarts Äusserungen. Eine öffentliche Stellungnahme des Königshauses zu dem Vorfall liegt bislang nicht vor.
Frühere Berichte zeichnen das Bild einer zeitweise freundschaftlichen Beziehung zwischen Stewart und Donald Trump. In späteren Jahren habe sich der Musiker jedoch zunehmend kritisch gegenüber dem US-Präsidenten positioniert und öffentlich distanziert.
Mediale Einordnung der Aussagen
Mehrere Medien betonen in ihrer Berichterstattung insbesondere die zugespitzte Wortwahl des Musikers. Im Zentrum der internationalen Diskussion stehen dabei vor allem seine im Video gezeigten Formulierungen.

Auch «RTL» veröffentlicht entsprechende Videoausschnitte und ordnet die Aussagen als unmittelbare Reaktion im Kontext des Treffens ein. Die Redaktion hebt dabei die spontane und emotional geprägte Ausdrucksweise Stewarts hervor.
Der «Spiegel» hebt den Kontrast zwischen der diplomatischen Zurückhaltung von König Charles und der direkten Sprache des Musikers hervor. Das Auftreten des Monarchen wird dabei als bewusst moderat und politisch ausbalanciert beschrieben.
















