Polizeibericht: Britney Spears hat bei Festnahme «Unsinn geredet»
Britney Spears wurde im März wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. Die Polizei spricht nun von «streitlustigem und aufgewühltem» Verhalten der Sängerin.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Polizeibericht enthüllt neue Details zur Trunkenheitsfahrt von Britney Spears.
- Die Rede ist von einem «gefälligen» Verhalten, Beamten soll sie zu sich eingeladen haben.
- Zudem habe die Sängerin während ihrer Festnahme Unsinn geredet und geschimpft.
US-Sängerin Britney Spears (44) hat laut Polizeibericht bei ihrer Festnahme im März ein wechselndes Verhalten von «streitlustig und aufgewühlt bis hin zu extravagant und gefällig» an den Tag gelegt. US-Medien zitierten aus dem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht, der auch Videos und Tonaufzeichnungen enthielt.
Der Bericht schildert einen turbulenten, nächtlichen Vorfall. Spears habe sich nach einer Verfolgungsjagd mit Polizeisirenen zunächst geweigert, aus ihrem Auto auszusteigen. Die Beamten hätten Alkohol gerochen und ein Aufputschmittel gefunden. Die Sängerin stritt demnach aber ab, betrunken zu sein.
Britney Spears wollte Beamten zum Essen einladen
«Ich könnte wahrscheinlich vier Flaschen Wein trinken und mich trotzdem um Sie kümmern. Ich bin ein Engel», antwortete Spears laut Polizeibericht bei der Befragung durch einen Beamten.
Sie lud die Polizisten demnach in ihr Haus ein: «Ich mache euch Essen oder Lasagne, oder was ihr wollt.» Sie habe auch einen Swimmingpool.

Im Laufe des mehrstündigen Vorfalls soll Spears unter anderem mit einer Kinderstimme und mit britischem Akzent gesprochen haben. Sie habe Unsinn geredet, geschimpft oder Angst geäussert, heisst es in dem Protokoll. Zeitweise legten ihr die Beamten Handschellen an.
Festnahme nach Schlangenlinienfahrt
Britney Spears war Anfang März nach einer Schlangenlinienfahrt in Kalifornien von der Autobahnpolizei gestoppt und vorübergehend festgenommen worden. Sie wurde wegen Autofahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen angeklagt.
Wenig später begab sich die Sängerin ihrem Management zufolge freiwillig in eine Behandlungseinrichtung. Sie räumte vor Gericht ihre Schuld ein und kam damit um eine härtere Bestrafung herum. Neben einer einjährigen Bewährungsstrafe gab es mehrere Auflagen, darunter Therapiestunden und die Teilnahme an einem Schulungsprogramm.

Britney Spears habe Verantwortung übernommen und «wichtige Schritte unternommen, um positiven Wandel herbeizuführen», sagte ihr Anwalt Michael Goldstein nach der Urteilsverkündung. «Britney begrüsst dieses Urteil und ist auch dankbar für die überwältigende Unterstützung, die sie erhalten hat.»
Sängerin «bellte und jaulte» im Restaurant
Doch erst vergangene Woche sorgte der Popstar erneut für Aufsehen. Einem Gast zufolge soll sich Spears in einem Restaurant in Los Angeles daneben benommen haben. «Die Frau setzte sich hin und fing an, laut zu bellen und zu jaulen und hatte viele Wutausbrüche», schilderte eine Person gegenüber «Page Six».
Die Rede war von unruhigem Verhalten. Immer wieder soll die Sängerin aufgestanden sein – teilweise sogar mit Besteck in der Hand. «Sie hatte ein Messer und kam auf mich zu. Ich dachte, sie würde mich erstechen.»
Gewalttätige Absichten schloss der Restaurantbesucher zwar aus, hielt Britney Spears jedoch «definitiv eine Belästigung als Sitznachbarin beim Abendessen». Nicht mal ihre beiden Begleitpersonen hätten es geschafft, die 44-Jährige zu bändigen.















