König Charles: Queen wäre heute «zutiefst beunruhigt»

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Grossbritannien,

Mit warmen Worten erinnert König Charles III. (77) an das Leben seiner verstorbenen Mutter, Queen Elizabeth II. – und nimmt dabei Bezug zu aktuellen Krisen.

König Charles
König Charles. - keystone

«Vieles in der Zeit, in der wir heute leben, hätte sie, so vermute ich, zutiefst beunruhigt, doch ich schöpfe Zuversicht aus ihrem Glauben, dass das Gute immer siegen wird», sagte der britische Monarch in einer Videobotschaft. Auf welche Ereignisse sich Charles konkret bezieht, ist unklar.

Die Queen wäre an diesem Dienstag 100 Jahre alt geworden. Sie starb vor vier Jahren. Aus Sicht des britischen Monarchen setzte sie sich stets für das Gute ein. Charles bezieht sich dabei etwa auf die erste öffentliche Ansprache der damals noch 14-jährigen Kronprinzessin. Schon damals habe sie gesagt, dass jeder dazu beitragen könne, «die Welt von morgen zu einem besseren und glücklicheren Ort zu machen». «Das ist ein Glaube, den ich von ganzem Herzen teile.»

Der heutige Tag sei eine «Feier eines gut gelebten Lebens und eines Vermächtnisses der Hoffnung», so der König. Gemeinsam könne man für eine Welt sorgen, in der «Frieden, Gerechtigkeit, Wohlstand und Sicherheit verwurzelt ist».

Die Queen starb im September 2022 im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in den schottischen Highlands.

Aufgenommen wurde Charles' Videobotschaft laut PA bereits Anfang April in der Bibliothek des Schlosses. Mehr als 70 Jahre war Queen Elizabeth II. auf dem Thron – länger als jeder andere britische Monarch vor ihr.

Das Leben der Queen sei «von bemerkenswerten Veränderungen» geprägt gewesen, sagte Charles. Viele würden sich beim Gedanken an die Queen an «Momente nationaler Bedeutung» erinnern, andere wiederum an eine flüchtige Begegnung, ein Lächeln oder aufmunternde Worte. «Gott segne dich, liebste Mama; du bleibst für immer in unseren Herzen und Gebeten.»

Die königliche Familie begeht den Geburtstag der Queen mit mehreren Veranstaltungen. Als Höhepunkt gilt dabei ein Empfang im Buckingham Palace. Eingeladen sind dabei neben Wohltätigkeitsorganisationen auch einige der ältesten Bürger Grossbritanniens, die ebenso am 21. April 100 Jahre alt werden.

Kommentare

User #2686 (nicht angemeldet)

Zum Glück musste die Queen dieses grosses Desaster zu Lebzeiten nicht mehr mit erleben. Sie hatte schon genug unerfreuliches ertragen müssen. Und trotzdem immer die Contenance behalten. Kann man leider von vielen anderen Staats Oberhäubtern nicht sagen.

User #1764 (nicht angemeldet)

Ich habe einen Australian Nugget mit dem Abbild der Queen. Den werde ich nie mehr hergeben.

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