Leichtathletik-EM: Angelica Moser holt wieder Gold!

An der Leichtathletik-EM in Birmingham standen auch an Tag 4 diverse Schweizer im Einsatz. Der Nau.ch-Ticker zum Nachlesen.

Angelica Moser
Stabhochspringerin Angelica Moser gewinnt zum zweiten Mal EM-Gold! - keystone

An Tag 4 der Leichtathletik-EM liegt der Fokus aus Schweizer Sicht auf Stabhochspringerin Angelica Moser. Und die Titelverteidigerin liefert! Moser holt wieder EM-Gold.

Über 200 m ziehen Timothé Mumenthaler und William Reais in den Final.

Fabienne Hoenke wird im Final über 200 m Vierte.

Schweizer Einsätze am Morgen

Zehnkampf Männer – Hürdenlauf: Andrin Huber gelingt mit einer Zeit von 14,29 Sekunden eine starke Zeit, mit der er im Gesamtklassement auf Platz 10 klettert. Nino Portmann (14,45) und Leon Krummenacher (14,87) reihen sich weiter hinten ein.

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200 m Männer – Vorlauf: Felix Svensson hat bei seinem Lauf viel Gegenwind und schafft keinen Exploit – der Halbfinal wird ohne ihn stattfinden.

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Zehnkampf Männer – Diskuswurf: Andrin Huber ist auch im Diskuswurf mit 43,39 m der beste Schweizer. Leon Krummenacher schafft 43,39 Meter, Nino Portmann muss sich mit einem Wurf auf 41,13 Meter zufrieden geben.

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3000 m Steeple Männer – Vorlauf: Camilo Irarragorri und Aarno Liebl scheiden beide im Vorlauf aus.

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800 m Frauen – Halbfinal: Valentina Rosamilia und Veronica Vancardo sorgen für eine positive Überraschung und erreichen beide den Finaldurchgang. Doch Audrey Werro sorgt für einen grossen Schock: Die Schweizer Favoritin stürzt in ihrem Lauf. Trotzdem ist die Fribourgerin für den Final qualifiziert.

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Speerwurf Männer – Quali: Simon Wieland und Franck Di Sanza schaffen die Qualifikation nicht.

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Zehnkampf Männer – Stabhochsprung: Andrin Huber schafft eine Höhe von 4,60 m und belegt im Gesamtklassement Rang 10. Nino Portmann belegt Rang 14 und schafft 4,40 m. Leon Krummenacher übersprint 5 Meter und liegt auf Gesamtrang 20.

Schweizer Einsätze am Abend

200 m Männer – Halbfinal – Timothé Mumenthaler und William Reais schaffen den Finaleinzug.

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Zehnkampf Männer – 1500 m – Andrin Huber beendet den Wettkampf nach den beiden letzten Disziplinen (Speerwurf und 1500 m) im Gesamtklassement auf Rang 9 und damit in den Top 10. Gold geht an den Deutschen Leo Neugebauer. Nino Portmann wird 14., Leon Krummenacher 19.

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200 m Frauen – Final – Fabienne Hoenke wird starke Vierte.

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Stabhochsprung FrauenAngelica Moser gewinnt wieder Gold!

ANGELICA MOSER GEWINNT GOLD

Die Entscheidung! Die Finnin Wilma Heltelä scheitert zum zweiten Mal an 4,85 Meter und hat damit drei Fehlversuche und eine Bestmarke von 4,75 Meter.

Weil Heltelä die 4,80, anders als Moser, nicht geschafft hat, steht die Schweizerin als Europameisterin fest!

Bronze geht an die Französin Marie-Julie Bonnin (4,70).

Angelica Moser
Angelica Moser beim Stabhochsprung-Final der EM in Birmingham. - keystone

Moser versucht sich nach dem Triumph ohne Druck an den 4,85 Metern. Zweimal überspringt die 28-jähige Zürcherin die Marke beinahe. Dann beendet auch die nun zweifache Europameisterin ihren Wettkampf.

Angelica Moser hat Medaille sicher

Stabhochspringerin Angelica Moser hat eine Medaille bereits auf sicher. Bislang präsentiert sich die Europameisterin von 2024 makellos. Die ersten fünf Höhen schafft sie als einzige Athletin im ersten Versuch – auch die 4,80 Meter.

Fabienne Hoenke verpasst Medaille über 200 m

Sprinterin Fabienne Hoenke wird im EM-Final starke Vierte (22.55 Sekunden). Bitter: Die Schweizerin verpatzt den Start und nimmt sich so aus der Medaillenentscheidung.

Fabienne Hoenke
Fabienne Hoenke wird über 200 m Vierte. - keystone

Gold geht an die Britin Amy Hunt (22.19), die bereits über 100 m triumphierte. Silber an die Irin Rhasidat Adeleke (22.28), Bronze an Dina Asher-Smith (22.29).

Mumenthaler mit Ausrufezeichen – Reais souverän

Timothé Mumenthaler qualifiziert sich direkt für den Final über 200 m. Der Genfer Titelverteidiger überquert die Ziellinie als Zweiter in 20,09 Sekunden – persönliche Bestzeit!

Timothé Mumenthaler
Timothé Mumenthaler (r) läuft im EM-Halbfinal über 200 m persönliche Bestzeit. - keystone

Wenig später macht auch William Reais den Finaleinzug klar. Der Bündner wird in seinem Halbfinal ebenfalls Zweiter und darf sich freuen.

William Reais
William Reais steht über 200 m im EM-Final. - SRF

Hürdensprinter Joseph kriegt seine Goldmedaille!

Einen Tag nach seinem Triumph über 110 m Hürden wird Jason Joseph an der Medaillenzeremonie geehrt. Seine Goldmedaille, die er am Mittwoch wieder abgeben musste, wird ihm dabei umgehängt.

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Hürdensprinter Jason Joseph kriegt seine EM-Goldmedaille. - SRF

Gestern erklärte Joseph die Wegnahme seiner Medaille gegenüber SRF wie folgt: «Es werden jetzt mein Name, meine Zeit und die Disziplin eingraviert. Dann ist sie morgen noch schöner.»

Am Donnerstag wird der Basler von Schweizer Fans und «Hopp Schwiiz»-Rufen begleitet.

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Jason Joseph läuft zu EM-Gold. - srf

Nino Portmann egalisiert Bestleistung

Zehnkämpfer Nino Portmann überzeugt im Stabhochsprung: Mit 4,40 Meter egalisiert er seine persönliche Bestleistung – erstmals seit vier Jahren. In der Gesamtwertung belegt der Schweizer derzeit Rang 11. An der Höhe von 4,50 Metern ist dann aber Feierabend für Portmann.

Nino Portmann
Nino Portmann an der Leichtathletik-EM in Birmingham. - keystone

Audrey Werro trotz Sturz im Final

Gute Nachrichten für das Schweizer Lager: Audrey Werro darf trotzdem am Final über 800 Meter teilnehmen. Die Jury war der Meinung, dass ihr Sturz nicht selbstverschuldet war. Das Reglement sieht für diesen Fall vor, dass die Schweizerin nun doch für den Final qualifiziert ist.

Damit macht Werro das Schweizer Trio komplett: Neben der Fribourgerin laufen auch Veronica Vancardo und Valentina Rosamilia um die Medaillen.

Werro: «Nur ein paar Schürfwunden»

Audrey Werro erzählt im SRF-Interview: «Ich weiss nicht, was passiert ist. Ich war eigentlich gut im Rennen und plötzlich bin ich von einem Moment auf den anderen auf dem Boden.» Die Enttäuschung ist der 22-Jährigen anzuhören.

Audrey Werro
Audrey Werro muss sich nach ihrem Sturz trösten lassen. - Keystone

Bezüglich einer schwereren Verletzung kann Werro aber Entwarnung geben: «Es sind nur ein paar Schürfwunden.»

Audrey Werro stürzt im Halbfinal

Audrey Werro geht gleich in Führung, geht aber eher nicht ans Limit. Doch dann stürzt die Schweizer Medaillen-Hoffnung plötzlich. Sie bleibt liegen und hat sichtlich Schmerzen. Dann rappelt sie sich aber wieder auf und bringt den Lauf noch zu Ende.

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Audrey Werro stürzt im 800-M-Halbfinal – steht aber trotzdem im Final. - srf

Damit gäbe es theoretisch noch die Möglichkeit, die Mit-Favoritin in den Final zu lassen, falls sie touchiert wurde. Allerdings ist selbst mit der Zeitlupe kaum zu erkennen, ob dieser Sturz fremdverschuldet war oder nicht.

Audrey Werro
Drama um Audrey Werro: Die Schweizerin ist in ihrem Halbfinal auf Kurs – und stürzt dann plötzlich. - Keystone

Derweil schafft mit Veronica Vancardo die zweite Schweizerin im ersten Heat den Sprung in den Final. Sie beendet den Lauf als Dritte – grosser Erfolg für die 25-Jährige! Gleiches gilt für Valentina Rosamilia: Sie wächst über sich hinaus und erreicht den Final über die Zeit.

Für Liebl und Irarragorri ist im Vorlauf Endstation

Im Steeple 3000 m hat Aarno Liebl keine Chance. Der Schweizer reiht sich früh im hinteren Drittel ein und verliert in der Folge den Anschluss. er kommt als Neunter ins Ziel und wird im Final nicht mehr dabei sein.

Auch Camilo Irarragorri ist nicht mehr mit dabei. Er wird in seinem Heat sogar nur 14. und verpasst das Weiterkommen um mehr als 20 Sekunden.

Schweizer im Diskuswerfen zurückgebunden

Die Schweizer Zehnkämpfer Huber, Portmann und Krummenacher verlieren im Diskuswerfer einige Positionen.

Alle Schweizer starten schlecht ins Diskuswerfen: Huber schafft nur 34,12 m, Portmann und Kurmmenacher haben ungültige Versuche. Portmann erreicht mit seinem zweiten Wurf zumindest 41,13 m, diese bleiben stehen.

Krummenacher beendet die Disziplin mit einem Wurf auf 43,34 Metern. Andrin Huber ist mit 43,39 m knapp der beste Schweizer.

Svensson verpasst den Halbfinal

Svensson hat etwas Pech: In seinem dritten Heat hat es mit Abstand am meisten Gegenwind. Er wird sechster und verpasst den Sprung in den Halbfinal deutlich. Dort sind mit Mumenthaler und Reais aber zwei Schweizer dabei, die als Gesetze auf den Vorlauf verzichten konnten.

Huber überzeugt im Hürdenlauf

Die Zehnkämpfer starten den Tag mit dem Hürdenlauf. Dort gelingt Huber im Zwischenklassement ein Sprung von Platz 14 auf Rang 10. Portmann ist an siebter Stelle klassiert.

Leon Krummenacher kommt gut aus dem Startblock und zeigt einen ordentlichen Lauf. Mit 14,87 Sekunden bei Gegenwind erreicht er im zweiten Heat den vierten Platz.

Mit 14,29 Sekunden gelingt Andrin Huber eine sehr gute Zeit. Nino Portmann landet im dritten Heat mit 14,45 Sekunden unmittelbar hinter Huber auf dem dritten Platz.

Gibt es heute die nächste Medaille?

Auch am Donnerstag stehen in Birmingham diverse Schweizer am Start. Eine Medaille winkt am Abend, wenn Angelica Moser im Stabhochsprung antritt. Und die Chancen stehen gut: Vor zwei Jahren gewann die 28-Jährige in Rom Gold.

Die Aussenseiter-Rolle hat Fabienne Hoenke inne. Im Halbfinal lief die 22-Jährige dank persönlicher Bestzeit in 22,46 Skeunden auf Rang zwei. Ob ihr am Ende sogar der grosse Coup gelingt?

Kommentare

User #3586 (nicht angemeldet)

Angelica Moser holt wieder Trompeten Gold!

User #5750 (nicht angemeldet)

Wie hat sie es ,geholt‘? Mit dem Auto? Zug?

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