König Charles kündigt Auszug aus Buckingham Palace an
König Charles kündigt den Auszug aus dem Buckingham Palace an und beendet damit eine jahrhundertealte Wohntradition im Londoner Palast.

Der «Morgenpost» zufolge plant König Charles III (77), den Buckingham Palace nicht mehr als privaten Wohnsitz zu nutzen. Der Entscheid stützt sich auf den aktuellen Bericht des Sovereign Grant zur Finanzierung der Monarchie.
Der Buckingham Palace soll künftig nur noch für zeremonielle Zwecke verwendet werden. Dazu zählen Staatsbankette, Empfänge und offizielle Repräsentationsanlässe der Königsfamilie.
Königin Camilla (78) bleibt gemeinsam mit König Charles im Clarence House wohnhaft. Der Londoner Wohnsitz gilt seit Jahren als bevorzugte private Residenz des Königspaars.
König Charles beendet Wohntradition im Buckingham Palace
Auch Prinz William (44) und seine Familie bleiben laut der «Gala» in der Forest Lodge wohnhaft. Damit verlagert sich der zentrale Lebensmittelpunkt der Thronfolge ausserhalb des Buckingham Palace.
Der Schritt markiert das Ende einer rund 200-jährigen Wohntradition im Königshaus. Seit Queen Victoria galt der Palast als feste Residenz der britischen Monarchen.
Der Buckingham Palace soll künftig stärker für Besucher geöffnet werden. Die Monarchie setzt damit verstärkt auf touristische Nutzung und öffentliche Zugänglichkeit.
Renovierung und finanzielle Basis
Die laufende Renovierung des Buckingham Palace kostet «N-TV» zufolge rund 369 Millionen Pfund (etwa 413 Millionen Franken). Das Bauprojekt zählt zu den grössten Modernisierungen der königlichen Immobilien.
Der Sovereign Grant soll in den kommenden Jahren sinken, schreibt die «Morgenpost». Das Budget reduziert sich demnach auf rund 99,9 Millionen Pfund.

König Charles III hat seine persönlichen Steuerzahlungen erstmals offengelegt, berichtet die «Gala». Die Veröffentlichung gilt als Teil einer Strategie für mehr Transparenz im Königshaus.
















