Kinofilm-Flop: Katzenvideos schlagen Harry und Meghan
Für die Sussex’ läuft der Ausflug auf die grosse Leinwand alles andere als rund. «Cookie Queens» bleibt beim Publikum bislang deutlich hinter den Erwartungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Harry und Meghans «Cookie Queens» ist in den US-Kinos schwach gestartet.
- Ein Film mit Katzenvideos schnitt am ersten Wochenende deutlich besser ab.
- Am zweiten Wochenende brachen die Einnahmen der Doku massiv ein.
Für Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) gibt es an den Kinokassen wenig zu feiern. Ihre Dokumentation «Cookie Queens» spielte am Startwochenende in den USA rund 287'000 Franken ein – obwohl sie in 446 Kinos lief.
Besonders bitter für die Sussex’: Ausgerechnet Katzenvideos waren erfolgreicher. Das «CatVideoFest 2026» spielte am selben Wochenende deutlich mehr ein – obwohl es lediglich in 255 Kinos lief.
Katzenvideos landen vor den Sussex’
Beim «CatVideoFest 2026» handelt es sich um eine Zusammenstellung von Katzenvideos, Animationen und Clips aus dem Internet.
In den US-Kinocharts schaffte es das Programm auf Platz zehn. «Cookie Queens» landete dagegen nur auf Rang 14.
Und das Interesse an Harry und Meghans Film nahm schnell weiter ab. Am zweiten Wochenende brachen die Einnahmen um mehr als 85 Prozent ein.
Auch die Zahl der Kinos wurde deutlich reduziert. Statt in 446 Häusern war «Cookie Queens» nur noch in 119 zu sehen.
Vier Pfadfinderinnen stehen im Mittelpunkt
Mit Harrys Familie oder dem britischen Königshaus beschäftigt sich die Dokumentation nicht. Regisseurin Alysa Nahmias begleitet vier junge Pfadfinderinnen beim Verkauf der berühmten Girl Scout Kekse.
Die Mädchen versuchen, möglichst viele Packungen zu verkaufen. Dabei geht es auch um Selbstständigkeit, den Umgang mit Geld und unternehmerisches Denken.
Für Meghan hat das Thema einen persönlichen Bezug. Die 45-Jährige war als Kind selbst Pfadfinderin. Ihre Mutter Doria Ragland leitete damals ihre Gruppe.
Kurz vor dem Kinostart erklärte Meghan dem US Magazin «People», die Arbeit an «Cookie Queens» habe viele schöne Erinnerungen zurückgebracht.
Besonders beeindruckt hätten sie die jungen Protagonistinnen. Meghan bezeichnete sie als «unsere Führungskräfte von morgen» und als Vorbilder.
Für die erste Kinoveröffentlichung ihrer Produktionsfirma Archewell Productions fällt die bisherige Bilanz dennoch ernüchternd aus.















