Harry und Meghan empört über Fotografen an Schule ihrer Kinder
Harry und Meghan sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder. Zwei Fotografen sollen die neue Schule von Archie und Lilibet beobachtet haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Fotografen sollen die neue Schule von Archie und Lilibet beobachtet haben.
- Ein Sprecher von Harry und Meghan bezeichnete das Verhalten als «aussergewöhnlich rücksichtslos».
- Die Schule sowie der neue Wohnort der Familie in Grossbritannien sind bisher nicht bekannt.
Prinz Harry (42) und Ehefrau Meghan Markle (45) haben das Verhalten von Fotografen bei einem mutmasslichen Zwischenfall an der neuen Schule ihrer Kinder aufs Schärfste verurteilt.
«Welche Fotos sie auch immer machen wollten: Dies war nicht nur ein unakzeptabler Eingriff in die Privatsphäre von Kindern, sondern auch ein unverantwortliches und unüberlegtes Verhalten im Umfeld einer Schule», teilte ein Sprecher der beiden der Nachrichtenagentur DPA mit.
Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) besuchen seit der Rückkehr der Familie aus den USA eine Schule in England. Der Umzug für mindestens mehrere Monate hatte im Vereinigten Königreich ein riesiges Medieninteresse hervorgerufen. Wochenlang wurde darüber spekuliert, welche Schule die beiden Kinder besuchen werden.
Männer mit Rucksäcken gesichtet
Laut dem US-Magazin «Newsweek» hätten sowohl der private Sicherheitsdienst als auch das Schulpersonal zwei junge Männer mit Rucksäcken dabei beobachtet, wie sie das Schulgelände umrundeten und mutmasslich auskundschafteten.

Die beiden Männer sollen dem Bericht zufolge gemeinsam unterwegs gewesen sein und einen Mietwagen genutzt haben. Das Kennzeichen des Fahrzeugs sei vom Sicherheitsteam notiert worden. Später sollen die Männer als Fotografen identifiziert worden sein.
Der Sprecher von Harry und Meghan wertete das Verhalten als «aussergewöhnlich rücksichtslos» und betonte den Unterschied zwischen legitimer Berichterstattung und dem Beobachten von Kindern in ihrem Schulumfeld.
Schule und Wohnort weiterhin geheim
Die britischen Medien haben bislang weder den Namen der Schule noch den genauen Standort des Wohnhauses der Familie veröffentlicht. Harry und Meghan hatten sich zuvor an die britische Medienaufsicht gewandt und darum gebeten, Informationen zum Aufenthaltsort der Familie und zur Schule ihrer Kinder nicht zu veröffentlichen.
Brancheninsider gehen davon aus, dass die Aufnahmen für den internationalen Markt bestimmt sein könnten.

Durch den Vorfall rückt die Sicherheitslage der Familie erneut in den Fokus.
Seit seinem Rückzug als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie im Jahr 2020 hat Harry keinen automatischen Anspruch mehr auf staatlich finanzierten Polizeischutz in Grossbritannien. Auch Meghan und die gemeinsamen Kinder haben keinen generellen Anspruch auf solchen Schutz.
Das zuständige Gremium RAVEC entscheidet je nach Aufenthalt und Gefährdungslage über die Sicherheitsmassnahmen. Wie diese im Fall von Harrys Familie künftig aussehen werden, ist bislang unklar.
















