Honduras Ex-Staatschef kehrt nach Trumps Begnadigung zurück
Mehr als vier Jahre nach seiner Auslieferung an die USA wegen Drogendelikten ist der von US-Präsident Donald Trump begnadigte ehemalige Präsident von Honduras in sein Land zurückgekehrt. Juan Orlando Hernández wurde von seiner Familie am internationalen Flughafen empfangen, wie ein von ihm auf der Plattform X geteiltes Video zeigt.

Hernández war zwischen 2014 und 2022 Präsident des mittelamerikanischen Landes. Kurz nach dem Ende seiner Amtszeit wurde der konservative Politiker ausgeliefert. Zwei Jahre später verurteilte ihn ein Gericht in New York zu 45 Jahren Haft. Ihm war vorgeworfen worden, Honduras zu einem «Drogenstaat» gemacht zu haben. In Honduras wird gegen ihn wegen Korruption ermittelt. Ein Haftbefehl wurde allerdings jüngst ausser Kraft gesetzt.
Trump hatte die Begnadigung in den USA kurz vor der honduranischen Präsidentenwahl vor acht Monaten beschlossen. Der Ex-Staatschef sei «sehr hart und unfair behandelt» worden, begründete Trump damals die Entscheidung. Die Wahl gewann Hernández' Parteifreund und Trumps Favorit Nasry «Tito» Asfura. Trump hatte sich zugunsten Asfuras in den Wahlkampf eingemischt.










