Sarah Connor stand während Anschlag auf Bühne
Sängerin Sarah Connor (46) stand beim CSD in Berlin kurz vor dem tödlichen Anschlag noch auf der Bühne. Sie musste mit ihrer Familie evakuiert werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Fahrzeug fuhr am Samstagabend beim Berliner CSD in eine Menschenmenge.
- Sarah Connor stand nur wenige Minuten zuvor selbst auf der CSD-Bühne.
- Die Sängerin zeigte sich bei Instagram schockiert und sprach den Opfern ihr Beileid aus.
Der Christopher Street Day in Berlin sollte ein Fest der Liebe und Vielfalt werden. Hunderttausende Menschen feierten am Samstag in der Hauptstadt, zahlreiche prominente Namen traten auf der Bühne am Brandenburger Tor auf.
Am Abend kippte die Stimmung jedoch abrupt: Ein Fahrzeug raste in eine Menschenmenge, ein Mensch starb, mehrere weitere wurden zum Teil schwer verletzt.
Mitten im Geschehen: Sarah Connor (46). Die Sängerin hatte nur wenige Minuten vor dem Vorfall ihren Auftritt beendet und ihre Zugabe gespielt. Kurz nach Mitternacht wandte sie sich mit einer ersten Instagram-Story an ihre Fans.
Darin blickte sie zunächst auf den emotionalen Moment ihres Konzerts zurück: «Es war ein wunderschöner Auftritt, meine Lieben. Es war einer der schönsten Momente mit ‹Vincent›. Ich habe die ganze Liebe gefühlt.»
Wie Connor weiter schilderte, mussten sie und ihre Begleitung kurz darauf fluchtartig den Backstage-Bereich verlassen. Alle vier ihrer Kinder waren an dem Abend bei ihr und wurden ebenfalls in Sicherheit gebracht.

Sarah Connor: «Mir fehlen die Worte»
Über den eigentlichen Anschlag selbst zeigte sich die Sängerin fassungslos: «Umso furchtbarer ist es, dass wir kurz danach aus dem Backstage evakuiert wurden. Irgendein Vollidiot ist ausgerastet und hat diese Amokfahrt da gemacht in Berlin.»
Weiter sagte sie: «Mir fehlen die Worte, ich finde es furchtbar. Mein Beileid den Angehörigen der Verletzten und des Verunglückten.» Trotz des Schocks liess Connor auch einen kämpferischen Appell an die Community folgen.

Sie werde jederzeit wieder auftreten, so die Sängerin, und hoffe, dass der CSD im kommenden Jahr genauso stattfinden könne: «Noch lauter, noch bunter».
















