Peter Helfer und Walter Reichel wollten in der «Höhle der Löwen» nur ihr innovatives Papier vorstellen, doch lösten schnell eine Diskussion aus.
«Die Höhle der Löwen»-
«Die Höhle der Löwen»: Peter Helfer (l.) und Walter Reichel stellen ihr multifunktionales Papier vor. - TVNOW / Bernd-Michael Maur

Das Wichtigste in Kürze

  • Peter Helfer und Walter Reichel stellten ihr Strom leitendes Papier vor.
  • Daraufhin fingen Carsten Maschmeyer und Georg Kofler wild an zu diskutieren.
  • Trotzdem wurde in das Wunderpapier investiert.

Eigentlich wollten Peter Helfer und Walter Reichel in der «Höhle der Löwen» nur ihr innovatives Papier vorstellen und keine Diskussion auslösen.

Für ihr Allround-Papier und ihre Firma «Kohpa» wünschten sich die beiden 200'000 Euro für 15 Prozent Anteile an der Firma. Das Papier ist jedoch nicht nur ein Papier, sondern ein Allround-Talent: «Man kann es verwenden wie Papier.

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«Die Höhle der Löwen»: Carsten Maschmeyer und Georg Kofler. - TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Aber was ganz wichtig ist: Es leitet Strom. Es ist ein Heizpapier, das erste überhaupt. Man kann eine beliebige Fläche damit heizen. Und es weist elektromagnetische Strahlen ab.

Bildlich gesprochen wird das ganze Haus eingewickelt, damit elektromagnetische Strahlung den Menschen nicht erreicht.»

«Die Höhle der Löwen»: Die einen waren entzückt, die anderen skeptisch

Carsten Maschmeyer war sofort begeistert: «Das ist ja im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich!» Georg Kofler hingegen zeigte sich skeptisch: «Das ist doch selbstverständlich, dass wir solche Strahlungen haben. Das sind doch irgendwelche Sekten, die behaupten, wir werden da verstrahlt!» Carsten liess sich das jedoch nicht gefallen und schoss zurück: «Vielleicht wirst du ja entspannter, wenn du mehr Abschirmung hättest.»

«Die Höhle der Löwen»
Georg Kofler diskutiert bei «Die Höhle der Löwen». - TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Und auch Nico Rosbergschaltete sich ein: «Da bin ich anderer Meinung, Georg, das tut mir leid. Wir haben jetzt 5G. Einige Länder haben gesagt: Wir möchten erstmal wissenschaftlich nachforschen, ob da auch wirklich für uns Menschen keine Probleme entstehen.»

Georg Kofler gibt nicht auf und wettert weiter

Georg wollte jedoch nicht so einfach aufgeben, sondern kam erst so richtig in Fahrt: «Alle wollen Digitalisierung, und dann meinen sie, bei 5G kommt jetzt Strahlung rein? Das ist doch lächerlich! Diese Strahlendiskussionen finden jenseits von Expertenmeinungen statt.»

In die beiden «Kohpa»- Gründer wurde trotzdem investiert

Auch wenn klar war, dass Kofler nicht in das Produkt investieren wird, entschieden sich Carsten, Nico und Dagmar dafür, die 200'000 Euro zu investieren. Im Gegenzug wollten sie allerdings 33 Prozent der Firmenanteile. Den «Kohpa»- Gründern war dies egal, sie zeigten sich trotzdem begeistert: «Wir sagen hier Dankeschön und nehmen das Angebot gerne an.»

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