Sizilien-Auswanderer erleben Zyklon: «Haben zwei Stunden gezittert»
Das neue Zuhause der SRF-Auswanderer Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice auf Sizilien wurde von einem Zyklon bedroht. Jetzt kann das Paar aufatmen.

Das Wichtigste in Kürze
- Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice hatten Glück!
- Das Auswanderer-Paar bangte auf Sizilien um sein neues Daheim.
- Ein Zyklon wütete an der Ostküste. Ihr Haus blieb verschont.
Da haben sie nochmal Glück gehabt!
Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice haben die Schweiz verlassen, um sich auf Sizilien (I) ihren Traum vom Auswandern zu erfüllen. Das Paar hat eine stillgelegte Beiz gekauft und zu ihrem neuen Daheim umgebaut.
Doch in den vergangenen Tagen mussten sie nun um ihr geliebtes Bijou zittern. Denn: Ein Zyklon steuerte auf die Insel zu!
SRF-Auswanderer bereiten sich vor
Stürmische Böen von bis zu 120 Stundenkilometer wurden an der Ostküste erwartet. Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Guidice trafen umgehend Sicherheitsvorkehrungen, wie sie auf Instagram schrieben.
Alles wurde weggesperrt oder gesichert. Allerdings machten sie sich grosse Sorgen um ihre lange Fensterfront. Damit diese die Windböen übersteht, befestigten sie die Fenster mit Panzertape. Auch um ihr neues Dach bangten die Auswanderer.
«Angeblich sei es ein Zyklon, den es seit 30 Jahren in dieser Gegend nicht mehr gegeben hat», teilten sie auf Instagram mit.
«Ich dachte, es reisst mir das Dach ab»
In den vergangenen Tagen gaben sie ihren Fans laufend Updates zum Sturm. Und nun kann das Paar endlich aufatmen: Der Zyklon ist vorbei – und sie wurden grösstenteils verschont!
«Wir sind unglaublich dankbar. Bis auf kleine Schäden ist nichts passiert», heisst es in einem neuen Post der Auswanderer.

In den umliegenden Gemeinden sehe das jedoch etwas anders aus. «Vor uns unten liegt Giardini und eines der Lokale, die wir immer wieder gerne besucht haben. Das gibt es einfach nicht mehr», zeigen sie sich geschockt.
Das Restaurant sei aber nur eines von vielen, das dem Zyklon zum Opfer gefallen ist.
Auch die Auswanderer selbst haben auf ihrem Anwesen mit einer grösseren Zerstörung gerechnet.
«Zwei Stunden haben wir gezittert. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Ich habe ja nicht so schnell Angst, aber da war mir nicht mehr wohl», gesteht Patrick. «Ich dachte, es reisst mir das Dach ab», fügt der Künstler hinzu.
Doch das Paar, das im vergangenen Jahr von SRF beim Auswandern begleitet wurde, hatte jede Menge Glück. «Wir haben es überstanden», freuen sie sich. Auch alle Fenster seien ganz geblieben.
«Haltet doch eifach eure Latz!»
Sabina und Patrick nutzen ihren Post aber auch dazu, um ihren Kritikern eine klare Ansage zu machen.
«Es gab auch einige Leute, die uns geschrieben und gemeint haben, dass das ‹nur ein kleiner normaler Wintersturm› sei und wir total übertreiben», schreiben sie. Bestimmt würden das die Betroffenen unten am Meer auch als Übertreibung sehen, meinen sie ironisch.
«An alle, die solch dummes Zeug schreiben: ‹Haltet doch eifach eure Latz!›», wettern die Sizilien-Auswanderer.
























