Während Liveschaltung: SRF-Reporter muss sich in Sicherheit bringen
SRF-Korrespondet Jonas Bischoff berichtet live aus Jordanien. Bei der ersten Schaltung nach Amman ist es noch ruhig. Danach geht der Luftalarm los.
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Das Wichtigste in Kürze
- Bei einer SRF-Liveschaltung nach Jordanien geht plötzlich der Luftalarm los.
- Korrespondent Jonas Bischoff muss an einen sicheren Ort fliehen.
- Am Ende der Sendung wird noch einmal zu Bischoff geschaltet – er ist in Sicherheit.
Jonas Bischoff berichtet für SRF aus der jordanischen Hauptstadt Amman.
Jordanien verfügt über eine lange Grenze zu Israel und liegt auf dem Weg in den Iran. Ist also mittendrin im Iran-Krieg, wenn auch selber nicht Kriegspartei.
Zuschauer bekommen hautnah mit, was «ungemütliche» Lage bedeutet
Als «ungemütlich» bezeichnet Bischoff die aktuelle Lage daher in einer Liveschaltung in der Hauptausgabe der «Tagesschau». «Die Situation verändert sich rasend schnell, die Situation bleibt angespannt», so Bischoff.
Wie angespannt, erleben die SRF-Zuschauer wenige Minuten später hautnah mit. Als wieder zu Bischoff geschaltet wird, sind im Hintergrund deutlich Sirenen zu hören – ein Luftalarm, live auf Sendung!
«Die Sirenen bedeuten, dass wir uns nach unten in Sicherheit begeben werden», erklärt Bischoff. «Wir haben eine kurze Vorlaufzeit.»
Rund zwanzig Minuten später schaltet SRF erneut zu Bischoff nach Amman. Er befindet sich in einem Treppenhaus und sagt, dass alles in Ordnung sei.
«Das ist aktuell Teil unseres Alltags», erklärt Bischoff. «Immer wenn Iran Raketen nach Israel schickt hören wir die Sirenen und müssen uns in Sicherheit bringen.» Kein Wunder: Amman ist per Luftlinie nur rund 70 Kilometer von Jerusalem entfernt.
Anschliessend setzt Bischoff seine Analyse der aktuellen Lage in Nahost professionell fort.



















