Luca Hänni wehrt sich nach Kritik an Bobfahrt mit kleiner Tochter
Mit seinem Töchterchen im Arm düste Luca Hänni auf einem Bob die Strasse runter. Dafür erntete er Kritik. Jetzt äussert er sich zum «Shitstorm».
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Das Wichtigste in Kürze
- Luca Hänni erntete für eine Schlittenfahrt mit seiner Tochter Kritik.
- Der Berner Sänger kann das Gemecker aber nicht wirklich nachvollziehen.
- «Was soll ich denn mein Kind sichern auf dem Bob?», sagt er im Podcast.
Diese Schlittenfahrt erhitzte einige Gemüter!
Seit einigen Tagen liegt im Flachland wieder Schnee. Diese Gelegenheit liess sich Luca Hänni (31) nicht entgehen. Der Berner Sänger verwandelte die schneebedeckte Strasse vor seinem Haus in Thun BE kurzerhand in eine Schlittelpiste.
«Fahrlässig mit dem Kind im Arm»
Gemeinsam mit seinem Töchterchen an Bord düste er auf einem Bob den Weg hinunter. Die Fahrt wurde auf Kamera festgehalten und landete schliesslich auf seinem Instagram-Profil. «Gehe einkaufen, was brauchst du noch im Kühlschrank?», witzelte er unter dem Beitrag.
Während einige in der Kommentarspalte über den Videoclip schmunzelten, sorgte er bei anderen für rote Köpfe. Warum? Userinnen und User sorgten sich um die Sicherheit von Hännis rund eineinhalbjähriger Tochter.
«Fahrlässig mit dem Kind im Arm», kritisierte etwa jemand. Eine weitere Person schrieb: «Hoffentlich kommt kein Auto von unten.»
Dieser User zeigte sich ebenfalls besorgt: «Ein kleines bisschen leichtsinnig, die Kleine einfach nur im Arm! Aber das Kind würde ja weich fallen!»
«Ich habe wieder mal einen Shitstorm»
Auch Luca Hänni hat von der Kritik an der Bobfahrt mit seiner Tochter mitbekommen. In seinem Podcast «Don't worry be Hänni», den er mit Ehefrau Christina (35) hat, spricht er nun darüber.
«Ich habe wieder mal einen Shitstorm», sagt der Schweizer Musiker. Gattin Christina wirkt überrascht. «Mal wieder? Wann hattest du einen Shitstorm, das ist doch mein Ding», so die deutsche Profitänzerin.

Luca Hänni stimmt zu: «Ja, eigentlich schon. Ich weiss gar nicht, wann der letzte war.» Dann kommt er auf die Kritik zu sprechen, die er wegen der Schlittenfahrt mit seiner Tochter erhalten hat.
Luca Hänni ist da anderer Meinung
«Es heisst jetzt, man muss das Kind sichern, wenn man Bob fährt. Da bin ich anderer Meinung. Was soll ich denn mein Kind sichern auf dem Bob? Ich habe die im Arm», meint der junge Papi.
Es gebe doch auch gar keine Sicherung auf dem Bob. Ehefrau Christina stimmt ihrem Mann zu. «Also im besten Fall zumindest einen Helm tragen, ja, okay, das verstehe ich», sagt sie.

Doch das Kind überall festschnallen? Das sei doch auch gefährlich.
«Klar, das kann man machen. Aber, was ja passieren kann, ist, dass der Bob umkippt und das Kind ist festgeschnallt und rutscht ja mit dem Bob mit. Das ist doch fast gefährlicher, als wenn das Kind nicht festgeschnallt wäre. Also meiner Meinung nach.»
Christina: Man kann es auch übertreiben
Aber man könne es bei manchen Dingen auch übertreiben, findet Christina. Schliesslich lauern letztlich ja überall Gefahren für ein Kind – ob draussen oder drinnen.
«Da darf man eigentlich das Haus nicht mehr verlassen. Und selbst im Haus ist alles gefährlich», meint sie.
Das Kind könnte sich etwa den Finger einklemmen oder sich am Herd verbrennen.

Christina sieht es so: Einige Sachen gehören einfach zum Lernprozess von Kindern dazu. Sie müssten diese Erfahrungen teilweise auch selbst machen. Natürlich ohne, dass sie sich dabei ernsthaft verletzen.
Zum Schluss stellt Luca Hänni noch klar: Von der Bobfahrt-Kritik lässt er sich nicht beirren. «Aber auf jeden Fall, ich musste schmunzeln. Das Video ist gut abgegangen», beendet er die Diskussion.













