Ein bürgerliches Komitee hat am Montag, 12. Juni 2023, mehr als 8000 Unterschriften für die kantonale Mobilitätsinitiative eingereicht.
Tempo-30-Zone. (Symbolbild)
Tempo-30-Zone. (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

Die kantonale Mobilitätsinitiative fordert, dass auf Hauptstrassen innerorts grundsätzlich Tempo 50 gilt.

Die Initianten haben bei der Justizdirektion am Freitagmorgen 8391 Unterschriften für die Mobilitätsinitiative eingereicht, wie sie am Freitag, 16. Juni 2023, mitteilten.

Das Volksbegehren fordert, dass auf Hauptverkehrsachsen innerorts grundsätzlich Tempo 50 gelten soll.

Ausnahmen aus Gründen der Sicherheit oder der Lebensqualität sollen aber möglich bleiben. Was die Initiative aber verhindern will, ist eine flächendeckende Einführung vom Tempo 30.

Keine spürbare Senkung der Lärmbelastung

Temporeduktionen auf städtischen Hauptachsen führen laut der Mitteilung des Initiativkomitees dazu, dass der private und der öffentliche Verkehr stockt, ohne dass die Lärmbelastung spürbar sinke. Zudem weiche der Autoverkehr in die Quartiere aus.

Die Initianten fordern, dass bis zur Abstimmung über die Initiative kein weiteres Geld mehr in die Umgestaltung von Hauptstrassen zu Tempo-30-Strecken investiert wird.

Als nächstes werden sich der Regierungsrat und anschliessend der Kantonsrat mit der Initiative befassen.

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