Stadt Zürich

    Zürcher Star-Beizer Michel Péclard spricht jetzt über Klum-Besuch

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Zürich,

    Michel Péclard kam wegen des Besuchs von Heidi Klum «fast ins Gefängnis». Denn er chauffierte den Star mit dem Boot über den Zürichsee – ohne Taxibewilligung.

    peclard
    Michel Péclard kam wegen Heidi Klum in Schwierigkeiten. - peclard.net

    Das Wichtigste in Kürze

    • Michel Péclard musste bei der Polizei aussagen und kam fast ins Gefängnis.
    • Denn er chauffierte Heidi Klum mit dem Boot gratis über den Zürichsee zu seiner Beiz.
    • Ein Kläger argumentierte, dass er dafür eine Taxibewilligung gebraucht hätte.

    Ihren 35. Geburtstag feierten die Kaulitz-Zwillinge Bill und Tom im vergangenen Herbst in der Schweiz. Nach der Party am Abend ging es zum Brunch ins Restaurant Fischers Fritz von Star-Beizer Michel Péclard (57). Jetzt erzählt er erstmals, wie der Besuch der Zwillinge und von Heidi Klum (52) war.

    Im Podcast von Ex-Energy-Moderator Jonathan «Jonsch» Schächter erzählt er, dass der Hotelier des Mandarin Oriental Savoy als Vermittler amtete. Dieser habe angerufen und gesagt, dass die berühmten Gäste für eine neue Netflix-Sendung einen Privatstrand bräuchten. «Natürlich» habe er dies bieten können und auch bieten wollen. «So eine Werbung bekommst du sonst nie.»

    Also holte Péclard das Supermodel und die Musiker-Zwillinge vor dem Bauschänzli mit dem Boot ab. Und das wurde ihm beinahe zum Verhängnis.

    Die Bootsfahrt wurde durch Medienberichte publik – und brachte ihm eine Anzeige vom Unternehmerverband der Privaten Fahrgastschifffahrt (SNU) ein.

    Péclard musste deswegen fünf Tage später auf dem Polizeiposten erscheinen und aussagen, wie er erzählt. Ihm sei vorgeworfen worden, «dass ich keine Schiffstaxibewilligung habe».

    Er rechtfertigt sich damit, dass er gar kein Geld verlangt habe. Der Kläger habe argumentiert, dass der Beizer ein wirtschaftliches Interesse daran gehabt habe, dass die Gäste zu ihm kämen. Deswegen hätte Péclard eine Bewilligung gebraucht.

    Heidi Zürich
    Auch Topmodel Heidi Klum war bei der zweitägigen Geburtstagsparty von Tom und Bill Kaulitz mit dabei. - Netflix

    «Ja, logisch hatte ich ein Interesse», gibt der Beizer offen zu. «Ich wollte die Werbung.» Und: «Ich bin fast ins Gefängnis gekommen.»

    Die Zivilklage sei schlussendlich aber abgelehnt worden, erzählt Péclard. Auf eine Frage von Schächter hin betont er, dass er noch nie bei der Polizei angerufen habe.

    Warst du schon einmal im Fischers Fritz?

    Auf Netflix ist die Sendung des Geburtstags der Kaulitz-Zwillinge mittlerweile zu sehen. So feierten die Brüder zusammen mit Heidi Klum im Icon Club. Am nächsten Morgen ging es mit Péclard dann zum Brunch. «Guck mal, wie schön das da ist, ich finde, wir ziehen in die Schweiz», schwärmte Bill auf dem Zürichsee.

    Wie Péclard erzählt, waren die Folgen der Partynacht auch am nächsten Tag zu sehen. So hätten die Geburikinder geplant, Wakeboarden zu gehen. «Sie liessen es dann aber sein, weil sie Kopfweh hatten.» Der Star-Beizer beschreibt Klum und die Zwillinge als «voll easy».

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    Kommentare

    User #6350 (nicht angemeldet)

    Jeder Beizer oder Hotelbetreiber hat das Recht, wenige besondere Gäste mit seinem eigenen Fahrzeug vom Bahnhof, Flughafen oder Schiff abzuholen. Nur wenn solche Fahrten für jeden Gast gemacht werden oder nötig sind, dann ist eine Taxianmeldung rechtlich nötig.

    User #3776 (nicht angemeldet)

    Selbst Schuld, hat er kein Verantwortungsgefühl oder ging es um die Preisgestaltung..

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