Coronavirus lässt VBZ-Unfallzahlen deutlich sinken

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Das Coronavirus hat in der Schadensbilanz der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) positive Spuren hinterlassen. Weniger Leute auf den Strassen und in Trams und Bussen bedeuten auch weniger Unfälle.

    Verkehrsbetriebe Zürich
    Ein Bus der VBZ. - bus-bild.de

    Von Januar bis Ende Juni 2020 verzeichneten die VBZ 165 Vorfälle mit Verletzten, davon waren 77 Stoppunfälle. Dabei handelte es sich vor allem um Passagiere, die im Tram oder Bus stürzten, weil der Chauffeur oder die Chauffeuse notfallmässig bremsen musste.

    Die insgesamt 165 Vorfälle mit Körperverletzung waren 74 weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres, wie die VBZ am Donnerstag mitteilten.

    Wegen der Coronapandemie gab es auch deutlich weniger Kollisionen mit anderen Fahrzeugen: Diese Zahl nahm von 424 Unfällen im Vorjahr auf 326 ab. Stabil blieb hingegen die Zahl der böswilligen Beschädigungen: Mit 54 Vorfällen entspricht dies praktisch dem Wert des Vorjahres, als 59 Beschädigungen registriert wurden.

    Im ersten Halbjahr kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Passant wollte bei einem Fussgängerstreifen die Gleise überqueren. Dabei übersah er das in die Haltestelle einfahrende Tram. Trotz Notbremsung wurde er vom Tram erfasst.

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