Obwohl der EHC Thun fast doppelt so oft auf das gegnerische Tor schiesst, verlieren die Berner Oberländer gegen den EHC Bülach mit 1:2.
EHC Thun
Philipp Weber wurde zum besten Thuner der Partie ausgezeichnet. - Bigas

Das Wichtigste in Kürze

  • Der EHC Thun verliert das dritte Spiel in Folge.
  • Im Duell gegen Bülach war die effizientere Mannschaft am Ende siegreich.

Der EHC Thun wollte am Samstagabend unbedingt Wiedergutmachung für die Niederlagen gegen Arosa und Huttwil. Dementsprechend legten die Kyburgstädter los. In den ersten Minuten kesselten die Thuner den EHC Bülach in der eigenen Zone ein.

Das Team von Headcoach Christoph Schenk kam so zu einigen Chancen. Wirklich zwingend waren die Thuner im Abschluss allerdings nicht. Schenk konnte im Gegensatz zum vergangenen Mittwoch wieder auf Flügel Nicola Christen zählen.

Tore fallen nur im Mitteldrittel

Im ersten Drittel zeigte sich dann ein ausgeglichenes Bild. Thun schien öfters in der gefährlichen Zone zu sein, Bülach hingegen spielte die etwas besseren Chancen heraus. Die logische Schlussfolgerung war ein torloses erstes Drittel.

Im Mittelabschnitt war es dann erneut der EHC Thun, der sich Chancen erarbeitete. Wider erwarten trafen aber die Zürcher Unterländer zum ersten Mal. Remo Ottiger netzte in der 24. Minute ein.

EHC Thun
Fabian Boss schoss den EHC Thun mit einem Hattrick zum Sieg. - Brigitte Münger

Beim EHC Thun war keineswegs Verunsicherung zu verspüren. Das Team stürmte unbeeindruckt weiter und kam zu Spielmitte zum Ausgleich. Fabian Boss zog aus wenigen Metern ab und bezwang den gut aufgelegten Bülacher Goalie.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später gelang der EHC Bülach nach einem katastrophalen Fehlpass eines Thuners in Scheibenbesitz. Die Zürcher zogen los und feuerten auf Thun-Goalie Stephan Küenzi. Dieser schien die Scheibe bereits blockiert zu haben, als die Bülacher nachsetzten und zur erneuten Führung trafen.

EHC Thun bleibt zu wenig zwingend

Mit einem 1:2 ging es in die zweite Pause. Auch im letzten Drittel war dann der EHC Thun die spielbestimmende Mannschaft. Richtig zwingende Chance sahen die rund 300 Zuschauer im Grabengut aber auch da nicht.

Immer wieder scheiterten die Thuner am stark spielenden Torhüter. So verloren die Thuner auch das dritte Spiel in Serie. Nächste Woche trifft der EHC Thun am Mittwoch auswärts auf Martigny und am Samstag zuhause auf Dübendorf.

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