EHC Thun macht grossen Schritt Richtung Playoffs
Der EHC Thun bestritt am Samstag ein wichtiges Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Langenthal.

Das Wichtigste in Kürze
- Der EHC Thun gerät gegen Langenthal früh in Rückstand.
- Yannick Gugelmann dreht die Partie mit einem Doppelpack.
- Am Ende gewinnen die Thuner verdient und distanzieren den SCL.
Im Grabengut stand am Samstag ein heisser Playoff-Kampf an: Der EHC Thun empfing den SC Langenthal. Beide Teams benötigten einen Sieg.
Langenthal lag vor der Partie knapp über dem Strich. Die Thuner hatten sechs Punkte mehr auf dem Konto.
Gugelmanns Traumtor
Der Start in die Partie glückt den Gästen aus dem Oberaargau. Nach rund drei Minuten kassieren die Thuner die erste Strafe. Das Langenthaler Powerplay funktioniert hervorragend.
Via Krayem und Diezi gelangt die Scheibe zu Bandiera, der zur frühen Führung trifft. Thun-Torhüter Graf ist chancenlos und muss hinter sich greifen.

Die Berner Oberländer rütteln sich kurz wach und reagieren nach sieben Minuten. Yannick Gugelmann dribbelt sich an drei Gegenspielern vorbei in die Offensive.
Trotz Gegnerdruck lupft er die Scheibe Backhand über Torhüter Stauffacher hinweg ins Netz. Ein absolutes Traumtor! Die 648 Zuschauer im Grabengut dürfen ein erstes Mal jubeln.
Im Anschluss sind es wieder die Langenthaler, von denen offensiv mehr zu sehen ist. Beide Teams verpassen es, ihre Powerplays zu verwerten. Die Thuner überstehen gar eine vierminütige Unterzahl.
EHC Thun drückt auf die Führung
Im Mitteldrittel dreht der Wind: Das Heimteam schaltet einen Gang hoch und drängt auf die erstmalige Führung. 18 Abschlüsse verzeichnen die Thuner allein im Mitteldrittel.
Der Torschrei lässt bis 20 Sekunden vor der zweiten Pause auf sich warten. Verteidiger Boss schaltet sich in die Offensive ein und bedient Yannick Gugelmann. Der Center hebt die Scheibe erneut über Stauffacher hinweg über die Linie.

Dank dem Gugelmann-Doppelpack geht der EHC Thun mit der knappen Führung in den Schlussabschnitt. In diesem bleiben die Kyburgstädter mutig und wagen sich weiter nach vorne.
Krayem erweist seinem Team einen Bärendienst
Als das Spiel gerade so in Richtung heisse Schlussphase geht, nehmen sich die Gäste selbst aus dem Spiel. Hassan Krayem lässt sich zu einem groben Stockschlag hinreissen und wird dafür unter die Dusche geschickt.
Der SCL-Topscorer erweist seinem Team einen Bärendienst: Die letzten Spielminuten verbringen die Oberaargauer in Unterzahl. Stauffacher verlässt seinen Kasten in der Schlussminute.
Der SCL haut noch einmal alles rein, die drei Punkte bleiben aber im Grabengut. Der EHC Thun sichert sich den Sieg und bindet die Langenthaler im Kampf um die Playoffs zurück.
Neun Punkte beträgt die Differenz zwischen den beiden Mannschaften neu. Frauenfeld gleich unter dem Strich liegt sogar zehn Punkte hinter den Berner Oberländern.
Mit einem Sieg am kommenden Samstag gegen Wetzikon könnte der EHC Thun die Playoff-Qualifikation bereits sicherstellen. Anspiel im Grabengut ist um 17.15 Uhr.













