Kaserne Boltigen wird wieder militärisch genutzt
Die Armee reaktiviert die Kaserne Boltigen. Ab März 2026 sind wieder Einquartierungen geplant, ab 2026 soll die Anlage für Wiederholungskurse dienen.

Wie die Gemeinde Boltigen berichtet, hat sich der Gemeinderat mit dem seinerzeitigen Wegfall der militärischen Nutzung der Kaserne Boltigen und den dazugehörenden Gebäulichkeiten mit der künftigen Nutzung und den dazugehörenden Massnahmen beschäftigt. Mehrere Versuche, zusammen mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung, dem Gewerbe und Privaten eine nachhaltige Lösung zu realisieren sind aus verschiedensten Gründen gescheitert.
In Anbetracht der weltpolitischen Sicherheitslage vollzieht die Armee einen Strategiewechsel vom Assistenzdienst zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. Dies hat zur Folge, dass geprüft wird, aufgegebene oder stillgelegte Infrastrukturen wieder zu reaktivieren.
Weiter stossen die konzentrierten militärischen Aktivitäten im Agglomerationsbereich der heutigen Zentren auf immer mehr Widerstand oder verursachen Benutzerkonflikte. Dies hat zur Folge, dass eine Verlagerung der Aktivitäten zu den bestehenden Schiessplätzen und somit in die Randregionen angestrebt wird.
Für das Kasernenareal Boltigen heisst dies, dass die Anlage provisorisch wieder in den Kernbestand der Armeeliegenschaften überführt und für den militärischen Betrieb ab 2026, vorerst für Wiederholungskurse, genutzt werden kann. An seiner Sitzung vom 3. Februar 2026 hat der Gemeinderat vom Vorhaben der Verantwortlichen des zuständigen Koord. Abschn. 13 und einer Wiederaufnahme der militärischen Einquartierung ab 2. März 2026 in der Kaserne Boltigen Kenntnis genommen.









