Wasser

    «Blue Community»: Stadt unterstützt vier Wasser-Hilfsprojekte

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    Stadt St. Gallen,

    Die Stadt St.Gallen unterstützt vier Hilfsprojekte zur Verbesserung der Wasserversorgung. Freuen dürfen sich Uganda, Kambodscha, El Salvador und Burkina Faso.

    Frauen Pumpe Afrika Plastikbehälter
    In Uganda sind oft Frauen für die Wasserversorgung verantwortlich. Funktionierende Pumpen machen diese Aufgabe gerade auf dem Land etwas leichter. (Symbolbild) - Depositphotos

    Wie die Stadt St.Gallen schreibt, hat der St.Galler Stadtrat insgesamt 55’000 Franken aus dem Fonds «Wasser-Rappen» für vier Hilfsprojekte in Uganda, Kambodscha, El Salvador und Burkina Faso bereitgestellt.

    Die Beiträge fliessen an Organisationen, die sich für einen verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie für eine nachhaltige Wasserversorgung einsetzen.

    Freiwillige «Wasser-Rappen» aus rund 1900 Haushalten

    Die Stadt St.Gallen hat als «Blue Community» im Jahr 2020 den Fonds «Wasser-Rappen» eingeführt. Rund 1900 St.Galler Haushalte leisten seither einen freiwilligen Beitrag, der über die Stromrechnung der St.Galler Stadtwerke verrechnet wird.

    Aus diesen Mitteln werden jährlich ausgewählte Projekte in Regionen unterstützt, in denen der Zugang zu sauberem Wasser stark eingeschränkt ist.

    Für das Jahr 2024 hat der Stadtrat vier Projekte zur Förderung ausgewählt:

    Trinkwasser für Tongolo – Verein Hopeland Ministry

    Im ugandischen Dorf Tongolo führen defekte Brunnen und unzureichende Wasserversorgung insbesondere in der Trockenzeit zu grossen Belastungen.

    Das Projekt zielt darauf ab, mit einer Grundwasserpumpe und einem Wasserturm täglich bis zu 48’000 Liter Trinkwasser bereitzustellen.

    Damit sollen über 2000 Menschen langfristig profitieren – insbesondere Frauen und Kinder, die oft für die Wasserversorgung verantwortlich sind.

    Sauberes Wasser für das Volk – Verein Sauberes Wasser für das Volk

    Seit 2019 hat der in St.Gallen ansässige Verein in der kambodschanischen Provinz Siem Reap bereits 500 Brunnen gebaut.

    Die Unterstützung durch die Stadt St.Gallen ermöglicht den Ausbau der Projekte um sanitäre Anlagen und ein umfassenderes Hygieneprogramm.

    Um die Nachhaltigkeit der Projekte weiter zu steigern, wird die Integration von Toiletten in jedes Wasserstellenprojekt sowie die Intensivierung des Hygieneprogramms in Zusammenarbeit mit der NGO «water for cambodia» angestrebt.

    Sauberes Trinkwasser – Ein Menschenrecht – Solidar Suisse

    In ländlichen Regionen El Salvadors fehlt es rund der Hälfte der Bevölkerung an sauberem Trinkwasser. Das Projekt stärkt lokale Wasserkomitees, baut und saniert sanitäre Anlagen und führt Massnahmen zum Gewässerschutz durch.

    Über 1400 Menschen erhalten direkten Zugang zu sauberem Wasser, weitere knapp 39’000 Personen profitieren indirekt von der verbesserten Infrastruktur.

    Zugang zu Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene – Humanitäre Organisation Morija

    In Ouagadougou, Burkina Faso, werden sieben Wasserstellen neu gebaut oder saniert, 160 Familienlatrinen errichtet und Hygieneaufklärungsprogramme durchgeführt.

    Ziel ist es, die Gesundheitslage der Bevölkerung langfristig zu verbessern. Rund 20’000 Menschen profitieren direkt, etwa 100’000 weitere indirekt von den Massnahmen.

    Einfach mitmachen

    Das Engagement für solche Projekte ist ganz einfach: Über das Anmeldeformular für den Wasser-Rappen auf der Webseite der St.Galler Stadtwerke können alle St.Gallerinnen und St.Galler ihren jährlichen Beitrag frei wählen.

    Die Abrechnung erfolgt bequem über die Stromrechnung der St.Galler Stadtwerke. Organisationen, die Beiträge aus dem Wasser-Rappen-Fonds beantragen möchten, finden ebenfalls auf der Webseite der Stadtwerke das entsprechende Formular und weitere Informationen zur Gesuchstellung.

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