Der Bundesrat hat am 27. Januar 2021 entschieden, das repetitive Testen von asymptomatischen Personen zu fördern und die Kosten dafür zu übernehmen.
Schule Tests coronavirus
An den Schulen soll wieder einmal in der Woche getestet werden. - Keystone

Gestützt darauf hat der Regierungsrat am 23. März 2021 eine umfassende Teststrategie festgelegt, welche unter anderem die regelmässige Testung in Schulen vorsieht.

Die Gemeinde Lachen geht mit gutem Beispiel voran und führt in ihrer Gemeindeschule nach den Frühlingsferien die repetitive Testung der Lachner Schülerinnen und Schüler ein.

In Ergänzung zu den bestehenden Schutzkonzepten stellen wöchentliche Tests an unserer Schule eine weitere Massnahme dar, um so lange wie möglich den Präsenzunterricht gewährleisten zu können und ist ein schlagkräftiges Mittel, die Übertragungsketten des Coronavirus frühzeitig zu unterbrechen. Mit der Hirslanden AG steht dem Kanton und uns ein sehr erfahrener Partner für dieses Projekt zur Seite.

Die PCR-Speicheltests werden jeweils an einem bestimmten Wochentag in den normalen Schulablauf integriert. Die Speicheltests werden vor Ort zu einer «Klassen-Probe» (Pooling) zusammengefasst und so dem Labor übermittelt. Innert eines Tages erhält die Schulleitung das Resultat der «Klassen-Probe» zugestellt.

Falls das Ergebnis eines Pools positiv ausfällt, erfolgen weitere Einzeltests. Bis die Resultate der Einzeltests vorliegen, gelten erhöhte Schutzmassnahmen bzw. die Kinder werden zum schnellstmöglichen Zeitpunkt nach Hause geschickt. Dank diesem Testverfahren entfällt der Nasen-Rachen-Abstrich gänzlich.

Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig, die Erziehungsberechtigten müssen der Testung schriftlich zustimmen. Das Ziel ist, möglichst alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehr- und Betreuungspersonen unserer Schule zu testen.

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