Thurgau kann im Januar 5000 Personen gegen das Coronavirus impfen

5000 Thurgauerinnen und Thurgauer sollen im Januar mit dem ersten Covid-19-Impfstoff gegen den Ausbruch des Coronavirus geschützt werden. Die Impfkampagne startet am 4. Januar an Risikopersonen in Pflegeheimen.

Coronavirus Impfung
Ungeimpfte haben häufig einen Migrationshintergrund. - Keystone

Am vergangenen Samstag hat der erste Covid-19-Impstoff die Zulassung für den Schweizer Markt erhalten. Der Kanton Thurgau hält sich an die Impfempfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen. Die ersten Impfungen werden an Risikopersonen durchgeführt, wie die Thurgauer Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Parallel dazu wird in Frauenfeld ein Impfzentrum für die breite Bevölkerung aufgebaut. Bei Bedarf werde ein zweites Impfzentrum am Bodensee in Betrieb genommen. Wie viele Menschen wann geimpft werden können, hängt von der Zahl der lieferbaren Impfdosen ab, heisst es im Communiqué. Dem Kanton Thurgau werden für Januar rund 10'000 Impfdosen zugeteilt. Mit dieser Menge können 5000 Thurgauerinnen oder Thurgauer geimpft werden.

Der Thurgau habe bereits sein erstes Kontingent von rund 3000 Impfdosen bei der Armeeapotheke abgerufen. Der Impfstoff stelle aufgrund seiner Eigenschaften eine erhebliche Herausforderung für die Lagerung, für die Haltbarkeit und für die Konfektionierung dar. Die Präparate erfordern Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius.

Deshalb würden die zweiteiligen Impfungen zunächst in Heimen und zentralen Impfzentren vorgenommen. Sobald weitere Impfstofftypen zugelassen seien, werde eine Verteilung des Impfstoffes über Arztpraxen und Apotheken geprüft.

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