Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden plant eine Impfkampagne in Schulhäusern. Bereits Anfangs nächste Woche fährt ein mobiles Impfteam zur Stadtschule in Chur und bietet dort freiwillige Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren an.
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Ein Mitarbeiter stellt mit einem Stapler eine Palette mit Glasfläschchen in eine Sterilisierungskammer in der Firma Medistri, am Freitag, 22. Januar 2021 in Domdidier. - Keystone

Das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden plant eine Impfkampagne in Schulhäusern. Bereits Anfangs nächste Woche fährt ein mobiles Impfteam zur Stadtschule in Chur und bietet dort freiwillige Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren an.

Die Schulkinder brauchen dafür keine Einverständniserklärung der Eltern. Ein Kinderarzt vor Ort schätzt die Urteilsfähigkeit der Jugendlichen ein. Eine mündliche Zu- oder Absage der Schülerinnen und Schüler reicht.

«Wir setzen uns dennoch dafür ein, dass das Thema in den Familien diskutiert wird und die Schulkinder eine Absichtserklärung der Eltern mitbringen», sagte Daniel Camenisch von der Kommunikationsstelle Coronavirus Graubünden auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

In seltenen Fällen hätten sich Eltern mit Fragen und Anregungen zur Kampagne an die Schulleitungen oder die Corona-Hotline gewandt, erklärte Camenisch weiter. Das Gesundheitsamt arbeite dahingehend eng mit den Schulen zusammen und versuche, alle Fragen zu beantworten. Man sei sich bewusst, dass dies ein sensibles Thema sei.

Künftig können die Schulen selber einen Antrag für das mobile Impfteam beim Kanton stellen. Gespritzt werden die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Beide sind für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

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