13. AHV-Rente

Wirtschaft sieht teure Folgen der 13. AHV-Rente und will Reformen

Keystone-SDA
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Bern,

Swissmem und der Arbeitgeberverband beklagen das Ja zur 13. AHV-Rente. Nun werde eine Zusatzfinanzierung nötig.

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Teurere Kampagnen zu AHV-Initiativen im März ohne Wirkung. (Themenbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Der Techindustrie-Dachverband Swissmem und der Arbeitgeberverband bedauern das Ja zur 13. AHV-Rente und das Nein zum höheren Rentenalter. Swissmem warnt vor teuren Folgen und die Arbeitgeber fordern ein Ja zur Reform der beruflichen Vorsorge in der zweiten Jahreshälfte.

Beide Verbände beklagten am Sonntag die finanziellen Folgen einer 13. AHV-Rente. Sie werde die erwerbstätige Bevölkerung zusätzlich belasten, ohne bedürftige Pensionierte massgeblich zu unterstützen. Eine Zusatzfinanzierung werde nötig. Die AHV sei in Schieflage und habe nun Jahr für Jahr mit weiteren Milliardenlöchern zu kämpfen, warnte Swissmem.

Verbände fordern, weitere ungedeckte Schecks zu verringern

Dass die «innovative Renteninitiative» scheiterte, bedauern Swissmem und Schweizerischer Arbeitgeberverband. Nun gelte es in der zweiten Jahreshälfte, weitere ungedeckte Schecks in Milliardenhöhe zu verhindern. Swissmem nennt dabei die SP-Prämieninitiative und die Berufsvorsorge-Revision.

Die Berufsvorsorge müsse mit einem Ja gesichert werden, fordern beide Verbände. Es gelte, die Berufsvorsorge an die aktuellen Bedingungen am Arbeitsmarkt anzupassen, schrieb der Arbeitgeberverband.

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