Volkswagen

VW schliesst Millionenvergleich zu britischer Diesel-Klage

DPA
DPA

Deutschland,

In mehreren Ländern laufen auch knapp sieben Jahre nach dem grossen Diesel-Crash noch juristische Verfahren gegen Volkswagen. In Grossbritannien hat der Konzern sich jetzt mit Verbrauchern verglichen, bevor es zu einem grossen Prozess kommen konnte.

Ein Volkswagen-Logo zu sehen am Stammwerk des Autobauers in Wolfsburg.
Ein Volkswagen-Logo zu sehen am Stammwerk des Autobauers in Wolfsburg. - Julian Stratenschulte/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Volkswagen hat nach einer britischen Massenklage im Dieselskandal einen Vergleich in Höhe von rund 227 Millionen Euro (193 Mio Pfund) geschlossen.

Geklagt hatten mehr als 90.000 Besitzer von Diesel-Fahrzeugen der Konzernmarken VW, Audi, Seat und Skoda wegen manipulierter Emissionsdaten. Das Verfahren, das im Januar 2023 am Londoner High Court verhandelt werden sollte, gilt als grösste je vor einem englischen Gericht vorgebrachte Sammelklage.

Im Rahmen des Vergleichs seien keinerlei Eingeständnisse von Haftung, Kostenverursachung oder Verlust gemacht worden, betonte Volkswagen in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Klägerseite. Zugleich entschuldigten sich die Wolfsburger aber bei ihren Kunden für den Einbau der Manipulationssoftware und kündigten an, deren Vertrauen zurückgewinnen zu wollen. «Der Vergleich ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Volkswagen Group, um die zutiefst bedauerlichen Vorfälle bis zum September 2015 hinter sich zu lassen», sagte VW-Chefjurist Philip Haarmann der Mitteilung zufolge.

Der Geschäftsführer der Anwaltsfirma Slater and Gordon, die etwa 70.000 Kläger vertrat, zeigte sich «immens stolz» über das Ergebnis. «Der Vergleich macht einen langen, komplexen und teuren Gerichtsprozess überflüssig, und wir sind erfreut, dass wir diese Einigung für unsere Klienten als Ergebnis der Sammelklage erreicht haben.»

Kommentare

Weiterlesen

Donald Trump
6 Interaktionen
IWF alarmiert
Donald Trump Iran-Krieg
19 Interaktionen
«Iran will Deal»

MEHR IN NEWS

ritter kolumne
Markus Ritter
Wladimir Putin
Angst vor Ukraine
Wladimir Putin
16 Interaktionen
Kritikvideo

MEHR VOLKSWAGEN

Einbrecher
5 Interaktionen
Basel
Volkswagen ID.7
237 Interaktionen
Erfolgsmodelle
VW
12 Interaktionen
Neue Initiative
VW
14 Interaktionen
Sparbemühungen

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Lufthansa
4 Interaktionen
Frankfurt/Zürich
tumor torsten sträter
7 Interaktionen
Auszeit
Schweizer Radio Fernsehens SRF
10 Interaktionen
Weimar
Belugawal
61 Interaktionen
Nach Timmy-Drama