Schon wieder! Männer-Gruppe aus Freibad geworfen
Schon wieder sorgt eine Männergruppe für Stunk in einer deutschen Badi. Weil die Situation schliesslich eskaliert, muss sogar die Polizei ausrücken.

Das Wichtigste in Kürze
- Im bayerischen Cham (D) hat eine Männergruppe für Stunk gesorgt.
- Die Gruppe pöbelte herum und verhielte sich aggressiv, wie ein Bademeister sagt.
- Als schliesslich ein Platzverweis ausgesprochen wurde, eskalierte die Situation komplett.
Die Hitzewelle treibt derzeit Tausende Menschen in die Badi. Und dort liegen offenbar die Nerven blank: Immer häufiger sorgen rücksichtslose Badegäste für Stunk.
So auch vergangenen Sonntag im bayerischen Cham (D). Dort wollten zehn Männer einen Tag im Freibad verbringen, wie die «Mittelbayerische Zeitung» berichtet. Die Gruppe fiel jedoch stark durch ihr negatives Verhalten auf.
Laut Angaben der Zeitung pöbelten sie lautstark herum und verhielten sich sowohl gegenüber dem Personal als auch anderen Badegästen aggressiv. Als ein Mitarbeiter die Männer aufforderte, leiser zu sein und Rücksicht zu nehmen, kippte die Situation.
Leichtsinnige Sprünge vom Sprungturm
Die Gruppe habe sich «äusserst aggressiv verhalten», sagte ein Stadtsprecher gegenüber der «Bild». Zudem seien die Männer wiederholt vom Sprungbrett gesprungen, ohne auf andere Badegäste Rücksicht zu nehmen.
Wie gefährlich solcher Leichtsinn ist, zeigt ein Fall aus dem letzten Sommer im Schwimmbad Les Mélèzes in La Chaux-de-Fonds NE.
Damals sprang ein zehnjähriger Junge vom Fünf-Meter-Turm und prallte auf einen 67-jährigen Schwimmer. Der Mann erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.
Polizei muss einschreiten
Im Freizeitbad Cham sprach der Bademeister schliesslich gegen einen Mann einen Platzverweis aus.
Doch statt die Situation zu beruhigen, eskalierte sie weiter. Mehrere Umstehende solidarisierten sich mit der Gruppe und gingen das Personal mit den Worten «Was willst du?» an.
Schliesslich rückte die Polizei aus und brachte die Lage wieder unter Kontrolle. Nachdem die Männer das Bad verlassen hatten, erhielten sie Hausverbot.

















