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    Cupra-Exit: Lässt VW den Raval fallen?

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Kippt VW die Nachfolge-Generation des Cupra Raval? Ein herber Leak aus Wolfsburg sorgt für Existenzangst in Spanien.

    Cupra Raval
    Der Cupra Raval ist eng mit dem kommenden VW ID. Polo verwandt. - Cupra

    Die schöne neue Elektrowelt der Volkswagen-Gruppe entpuppt sich aktuell als gnadenloses Spar-Schlachtfeld für Emotionen. Davon betroffen ist wohl auch der sportliche Cupra Raval.

    Das kompakte E-Auto soll auf der MEB-Plattform die urbane Generation elektrisieren. Doch die Wolfsburger Controller ziehen den dicken Rotstift durch die Pläne der spanischen Tochtermarke.

    Cupra RAVAL
    Dynamische Details: Details wie markante Seitenschweller, ein sportlicher Heckdiffusor und aerodynamisch optimierte Spiegelkappen verleihen dem Raval eine dynamische Note und verbessern gleichzeitig die Fahrleistungen. - Cupra

    Zwar wird der Raval definitiv auf den Markt kommen, jedoch laut jüngsten Berichten keine Nachfolge-Generation erhalten. Der Mutterkonzern plant im Zuge massiver Krisen einen beispiellosen Kahlschlag für unrentable Nischenfahrzeuge.

    Der spanische Hoffnungsträger auf der Abschussliste

    Cupra öffnete die Bestellbücher für den frechen Kleinwagen bereits im Frühling. Erste Auslieferungen der limitierten Startmodelle sollen plangemäss im vierten Quartal dieses Jahres anlaufen.

    Nach neuesten Medienberichten der Bild-Zeitung soll der Raval anschliessend jedoch keinen direkten Nachfolger erhalten. Das bedeutet nach aktuellem Planungsstand das Aus für das spanische Elektro-Aushängeschild nach nur einer einzigen Generation.

    seat volkswagen
    Cupra soll als eigenständige Marke innerhalb des Volkswagen-Konzerns fortgeführt werden. (Symbolbild) - Cupra

    Der radikale Sparkurs der Konzernspitze hat somit massive Auswirkungen auf die E-Marke Cupra.

    Ungleicher Überlebenskampf im Wolfsburger Marken-Dschungel

    Besonders bitter sticht die Verteilung der Sparmassnahmen innerhalb der Konzernfamilie ins Auge. Die braven Geschwistermodelle wie der VW ID. Polo und der Skoda Epiq gelten weiterhin als absolut sicher.

    Die spanischen Ingenieure leisten die gesamte Entwicklungsarbeit für die gemeinsame technische Basis. Dennoch profitiert am Ende vor allem die Wolfsburger Stammmarke vom Fleiss der Tochterfirma.

    Cupra Raval
    Während der VW ID. Polo auf zeitloses Understatement setzt, inszeniert sich der Raval optisch als extrovertierter, kantiger City-Rebell. - Cupra (Screenshot)

    Cupra-Fans kritisieren diese ungleiche Behandlung der Konzernspitze lautstark. Das gesamte E-Segment verliert durch dieses Wolfsburger Spardiktat seine emotionalen Highlights.

    Licht und Schatten im direkten Vergleich

    Der Raval punktet im Vergleich zum künftigen VW ID. Polo primär mit seinem äusserst aggressiven Design. Sportliche VZ-Versionen bieten mit satten 226 PS zudem enormen Fahrspass im engen Stadtverkehr.

    Doch die Schattenseiten des hispanischen Elektro-Flitzers wiegen schwer und geben Anlass für Kritik: Das Basismodell für knapp 26'000 Euro bietet für Schweizer Käufer nur eine magere Batteriekapazität von 37 Kilowattstunden.

    Rivalen wie der Renault 5 bieten für ein ähnliches Budget schlicht mehr.

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    Kommentare

    User #5741 (nicht angemeldet)

    Ja logisch, man beseitigt die beliebten Konkurrenten in der Hoffnung, jemand kauft die langweiligen, bünzli Autos

    User #3922 (nicht angemeldet)

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