Brexit

Verkehr in Calais nach Brexit fliessend

Keystone-SDA
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Frankreich,

Auch nach dem vollständigen Bruch zwischen Grossbritannien und Europa fliesst der internationale Verkehr ohne Probleme.

Ein spezielles Verkehrsleitsystem auf der Autobahn M20 in der Nähe von Ashford in der Grafschaft Kent getestet. Das System soll im Rahmen des Brexit ermöglichen, den Verkehr in beiden Richtungen auf der Autobahn aufrecht zu erhalten, während gleichzeitig Lastwagen in einer Warteschlange stehen, bis sie in den Hafen von Dover oder Richtung Eurotunnel fahren können. Foto: Matt Dunham/AP/dpa
Ein spezielles Verkehrsleitsystem auf der Autobahn M20 in der Nähe von Ashford in der Grafschaft Kent getestet. Das System soll im Rahmen des Brexit ermöglichen, den Verkehr in beiden Richtungen auf der Autobahn aufrecht zu erhalten, während gleichzeitig Lastwagen in einer Warteschlange stehen, bis sie in den Hafen von Dover oder Richtung Eurotunnel fahren können. Foto: Matt Dunham/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Matt Dunham

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Verkehr von Grossbritannien nach Frankreich läuft ohne Probleme.
  • Dies auch nach dem vollständigen Brexit.

In der nordfranzösischen Hafenstadt Calais hat es nach dem vollständigen Bruch Grossbritanniens mit der Europäischen Union keine Probleme beim internationalen Verkehr gegeben. Wie ein Sprecher der zuständigen Präfektur der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte, sei der Verkehr am Ärmelkanal fliessend. Frankreichs Europastaatssekretär Clément Beaune sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, die Dinge würden so gut wie möglich ablaufen.

Wie AFP berichtete, war am Morgen auch eine erste Fähre mit Lastwagen aus Grossbritannien in Calais eingetroffen.

Nur drei der 36 Laster mussten demnach durch zusätzliche Kontrollen. Dem Hafenchef von Calais, Jean-Marc Puissesseau, zufolge soll der Verkehr bei ausgefüllter Zollerklärung fast wie immer laufen. Firmen, die die Erklärung nicht machten, müssten zusätzliche Kontrollen durchführen lassen, hatte er dpa vor dem Jahreswechsel gesagt.

Seit Mitternacht ist Grossbritannien nicht mehr Mitglied des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. In Calais hatte man sich bereits im Vorfeld entspannt gezeigt. Europastaatssekretär Beaune dankte den Zuständigen auf Twitter für ihren Einsatz und ihre Effizienz. «Wir sind vorbereitet», schrieb er zum Eurotunnel, über den ihm zufolge 25 Prozent des Handels zwischen Grossbritannien und der EU laufen.

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