Krieg

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg

Keystone-SDA
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Frankreich,

Die Aussenminister der G7-Länder haben im Iran-Krieg ein sofortiges Ende von Angriffen auf zivile Infrastruktur gefordert. Überraschend veröffentlichten die Minister der wirtschaftsstarken Demokratien nach ihrem Treffen bei Paris eine gemeinsame Erklärung zum Iran. Es könne keine Rechtfertigung für vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten geben, hiess es in der Mitteilung.

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G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. - keystone

Die Aussenminister betonten in der Erklärung auch, dass es aus ihrer Sicht absolut notwendig sei, den freien Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus dauerhaft wiederherzustellen. Diese müsse sicher und gebührenfrei sein. Die Strasse von Hormus, eine für den weltweiten Öl- und Gashandel immens wichtige Transportroute, liegt direkt vor der Küste des Irans. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik forderte der Iran Schiffe in der Meerenge per Funk auf, diese nicht zu passieren.

Zur «Gruppe der Sieben» gehören neben Deutschland auch Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Von einer gemeinsamen Erklärung war vor dem Treffen in Vaux-de-Cernay keine Rede gewesen. Es werde lediglich eine Mitteilung des französischen G7-Vorsitzes geben, hatte es aus Frankreich geheissen. Noch vor seinem Abflug Richtung Paris hatte US-Aussenminister Marco Rubio sich hinter die Kritik von Präsident Donald Trump gestellt, die Nato-Verbündeten hätten im Krieg mit Iran nicht geholfen, als die USA darum gebeten hätten.

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Kommentare

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User #4975 (nicht angemeldet)

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