Trump bringt seine Signatur auf US-Dollar
Die Unterschrift von Donald Trump soll bald Dollarscheine zieren. Das US-Finanzministerium kündigte dies zum 250. US-Geburtstag an.

Das Finanzministerium hat am Donnerstag angekündigt, Trumps Signatur auf Dollarscheinen zu platzieren, berichtet «New York Times». Es handelt sich um die erste Unterschrift eines amtierenden Präsidenten seit 165 Jahren.
Traditionell tragen Noten die Signaturen von Finanzminister und Schatzmeisterin. Nun entfällt die des Schatzmeisters, ergänzt «CNN».

Der Schritt ehrt das 250-jährige Jubiläum der USA im Jahr 2026, wie «New York Times» schreibt. Trumps Unterschrift erscheint neben der von Finanzminister Scott Bessent.
Besonderheit in der Währungsgeschichte
Finanzminister Scott Bessent lobt Trumps wirtschaftliche Führung und sieht darin starkes Wachstum sowie Dollar-Stärke, meldet «t-online». Die ersten 100-Dollar-Noten mit Trumps und Bessents Unterschrift sollen im Juni gedruckt werden.

Experten sehen darin ein Novum der US-Währungsgeschichte, berichtet «Thairath». Sammler erwarten, dass die neuen Banknoten an Wert gewinnen könnten.
In sozialen Medien fallen die Reaktionen gespalten aus, berichtet «Hindustan Times». Kritiker bezeichnen die Entscheidung teils als Selbstinszenierung oder «Ego-Move» des Präsidenten.
Münzpläne mit Trump bislang gescheitert
Finanzminister Bessent betont die Symbolkraft: Es erkenne die Erfolge von Donald Trump an. Die Änderung gilt als rechtlich zulässig und bricht mit einer langjährigen Tradition bei US-Banknoten, schreibt «Welt».
Seit 1861 tragen US-Banknoten keine Präsidentensignaturen, erinnert «Thairath». Mit Trumps Unterschrift wird diese über 165-jährige Praxis erstmals durchbrochen.
Ähnliche Vorschläge für Münzen mit Trumps Porträt wurden diskutiert, berichtet «Greek Reporter». Diese scheiterten bislang an rechtlichen Hürden, da lebende Personen nicht auf US-Währung erscheinen dürfen.
















