Die Ausfuhren von Schweizer Uhren sind im April im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet in die Höhe geschnellt. Damals waren sie auf dem Höhepunkt der Pandemie regelrecht eingebrochen. Die aktuellen Zahlen liegen nun aber auch leicht über dem Vorkrisen-Niveau.
Nach dem Einbruch im Vorjahr wegen Corona sind die  Ausfuhren von Schweizer Uhren im April wie erwartet in die Höhe geschnellt. Die aktuellen Zahlen sind nun sogar leicht über dem Vorkrisen-Niveau. (Archivbild)
Nach dem Einbruch im Vorjahr wegen Corona sind die Ausfuhren von Schweizer Uhren im April wie erwartet in die Höhe geschnellt. Die aktuellen Zahlen sind nun sogar leicht über dem Vorkrisen-Niveau. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Insgesamt beliefen sich die Uhrenexporte im April auf 1,79 Milliarden Franken, wie den Zahlen der Eidgenössische Zollverwaltung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

Das entspricht einer massiven Steigerung um fast das Fünfeinhalbfache. Vor einem Jahr waren wegen des Shutdowns zur Eindämmung der Coronapandemie nur noch Uhren im Wert von 329 Millionen Franken ins Ausland abgesetzt worden.

Die aktuellen April-Werte liegen nun aber nicht nur deutlich über dem Vorjahreswert, sondern auch leicht über jenem von April 2019 (1,75 Mrd) - also auch über dem Vorkrisen-Niveau.

In den nächsten Monaten dürfte der Vorjahresvergleich weiterhin positiv ausfallen. Denn auch im Mai 2020 verharrten die Uhrenexporte unter der Marke von 1 Milliarde Franken, ehe sie sich dann langsam erholten.

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